ARCA-East-Dominanz der Startnummer 18: Max Reaves in Nashville nicht zu stoppen

ARCA-East-Dominanz der Startnummer 18: Max Reaves in Nashville nicht zu stoppen
Foto: Carly Mackler/ARCA Racing

Max Reaves dominierte das ARCA-East-Rennen auf den Nashville Fairgrounds von der Pole-Position aus – Das Joe-Gibbs-Talent feierte in der Music City seinen zweiten Sieg in Folge nach einer fehlerfreien Vorstellung

Seit der Rückkehr der Nashville Fairgrounds in den Rennkalender im Jahr 2021 gibt es kein erfolgreicheres Auto als die Startnummer 18: In den vergangenen fünf Rennen fuhr die 18 viermal in die Victory-Lane – genau wie Max Reaves, der am Wochenende mit seiner Startnummer 18 den zweiten Sieg in Folge feierte.

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Der 16-jährige Joe-Gibbs-Pilot dominierte das Geschehen in der „Music City“ bereits ab dem ersten Training. In beiden Sessions setzte er die Bestzeit und sicherte sich im anschließenden Qualifying die Pole-Position. Auch im Rennen blieb Reaves makellos: Er ließ sich bei keinem der Restarts aus der Ruhe bringen, überrundete problemlos und hielt seine Pace konstant auf hohem Niveau.

„Mein Crew-Chief Matt [Ross] hat mir ein so verdammt gutes Auto hingestellt, da musste ich einfach gewinnen“, sagte Reaves mit einem Lächeln nach dem Rennen. „Beim finalen Restart hatte ich kurz etwas Bedenken, aber als es erst einmal losging, konnten wir schnell eine Lücke aufreißen. Gegen Ende wurde ich wegen einer möglichen Gelbphase noch einmal nervös, weil ich weiß, wie die Jungs hier fahren. Die einzige Chance, uns an so einem Ort zu schlagen, ist, uns abzuräumen.“

Foto: Carly Mackler/ARCA Racing

Huffman vs. McKee

Hinter dem enteilten JGR-Talent spielte sich die restliche Rennaction ab. Landon Huffman und der Tabellenführer Tristan McKee lieferten sich einen harten, ungeschönten Zweikampf um Rang zwei. Nachdem Huffman beim letzten Restart zunächst selbst Druck auf die führende Nummer 18 ausüben konnte, geriet er schließlich unter Bedrängnis durch McKee. Der 15-jährige McKee aus Virginia lauerte ständig im Rückspiegel und kämpfte sich schließlich an der Startnummer 77 vorbei, um sich die Silbermedaille zu sichern.

Obwohl die Nacht für Huffman nicht perfekt verlief, zeigte er sich mit Rang drei zufrieden: „Wir sind mit einem Auto gestartet, das eigentlich für den fünften oder sechsten Platz gut war. Wir waren anfangs nicht schnell genug, aber ich habe in der Pause um eine weichere Feder hinten links gebeten, und das Team hat es umgesetzt. Ich kann den Jungs nicht genug danken; sie standen die ganze Zeit hinter mir, auch wenn es zu Beginn nicht gerade berauschend aussah. Am Ende war es eine großartige Nacht, besonders wenn man bedenkt, wie sie angefangen hat.“

Nach seiner beeindruckenden Vorstellung in Nashville ist Reaves nun zurück im Titelkampf. Durch einen Reifenschaden in Rockingham wurde er 15 Punkte hinter McKee zurückgeworfen, weshalb es für Joe Gibbs Racing essenziell war, Erfolge einzufahren. Während McKee seine Führung in der East-Series-Tabelle mit dem dritten Platz verteidigte, fuhr Hunter Wright auf Rang vier vor Isaac Kitzmiller, der die Top 5 komplettierte. 

Die ARCA Menards Series East kehrt am 16. Mai auf den Toledo Speedway zurück, was das erste von vier kombinierten Events mit der nationalen ARCA Series wird. 

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Erik Resch

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws. Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.
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