NASCAR Whelen Euro Series

Dexwet-df1 Racing wieder in der Victory Lane

Michael Großgarten

Das österreichische Dexwet-df1-Team überzeugte in Most mit einer guten Teamleistung – Justin Kunz zeigte dabei eine tolle Aufholjagd

Es war ein gelungenes Debüt in Most, sowohl für die EuroNASCAR als auch für Dexwet-df1 Racing: Mit zwei Fahrzeugen gingen die Österreicher in beiden Divisionen an den Start. Während Ellen Lohr in der ELITE-1-Division solide Ergebnisse einfuhr, mischten Lasse Sörensen und Justin Kunz die ELITE-2-Division auf.

Lasse Sörensen erwischte erneut ein fantastisches Wochenende und kämpfte am Samstag rundenlang mit Giorgio Maggi um den Sieg. Er hatte aber letztendlich das Nachsehen und kam deshalb nur auf Platz zwei ins Ziel. Im zweiten Lauf am Sonntag hielt Sörensen den Schweizer bis zur Zielflagge hinter sich und sicherte sich seinen vierten Saisonsieg im sechsten Rennen.

„Ich bin stolz darauf, wieder gewonnen zu haben“, sagt Sörensen. „Ich danke meinem Team für die tolle Arbeit in Most und meinem Sponsor Flexlease.nu für die Unterstützung. Wir hatten im Qualifying noch Probleme, haben aber im Rennen die Pace gefunden.“

Kunz mit solidem Ergebnis

Auch für Justin Kunz lief es im ersten Lauf des Wochenendes gut: mit einer starken Leistung fuhr der Deutsche sein zweites Top-5-Ergebnis in der dieser Saison 2019 ein.

„Ich liebe die Strecke in Most, weil ich dort auch meinen ersten Rennsieg in einer anderen Klasse geholt habe. Mit Platz fünf im ersten Lauf bin ich soweit zufrieden, aber ich wäre gerne aufs Podium gefahren.“, erklärt der Deutsche.

Dass Kunz die Strecke in Most liegt, bewies er am Sonntag. Nach einer Startkollision erhielt der Baden-Württemberger eine Durchfahrtsstrafe und kämpfte sich anschließend durch das gesamte Feld in die Top 10 zurück. Für Kunz war es die sechste Top-10-Platzierung in Folge.

“Die Durchfahrtsstrafe im zweiten Lauf war unglücklich. Ich habe es danach aber geschafft, mich zurück in die Top 10 zu kämpfen und das war dann zumindest der gerechte Lohn für die harte Arbeit. Ich freue mich jetzt riesig auf das Rennen in Venray.“, so Kunz.

Lohr im Kampf um die Challenger Trophy

Auch Lohr zeigte sich zufrieden mit ihren Leistungen in Most: „Ich habe mir einige intensive Zweikämpfe und tolle Duelle geliefert“, so Lohr. „Für mich war es bisher die beste Saisonleistung.“ In der ELITE-1-Division setzte sich die Wahl-Monegassin im ersten Lauf gegen einige ihrer männlichen Kollegen durch und belegte auf Gesamtplatz 14 den dritten Rang in der Challenger Trophy.

Im zweiten Lauf musste sich Lohr ähnlich wie Kunz nach vorne kämpfen. Die ehemalige DTM-Pilotin war zuvor von Mauro Trione ins Kiesbett geschickt worden, am Ende kam Lohr auf Rang 15 ins Ziel.

Vor dem Ovalrennen in Venray belegt die Deutsche Rang drei in der Challenger Wertung. “Insgesamt bin ich mit den Ergebnissen zufrieden und ich freue mich schon jetzt auf das Rennen in Venray, das mein erstes Ovalrennen überhaupt werden wird.“, erklärt Lohr.

Am 13. und 14. Juli gastiert die NASCAR Whelen Euro Series am Raceway Venray. In dieser Saison markiert das Oval in den Niederlanden den Schlusspunkt der regulären Saison, ehe in Hockenheim die Playoffs beginnen. Es ist außerdem das einzige Ovalrennen in der Saison 2019.

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