NASCAR Whelen Euro Series

Nachwuchspilot Keziah Leon König: Vom Kart in den Ovalrennsport?

Frank Reipen

Keziah Leon König aus Duisburg träumt von einer echten Rennfahrer-Karriere – Der Nachwuchspilot kann sich vorstellen, eines Tages im Oval um den Sieg zu kämpfen

Der 15-jährige Keziah Leon König aus Duisburg ist ein echtes Rennfahrer-Talent. Relativ spät hat er den Kartsport für sich entdeckt und seitdem feiert er einen persönlichen Erfolg nach dem anderen. Der große NASCAR-Fan, der auch regelmäßig die Rennen der EuroNASCAR und den Raceway Venray besucht, kann sich vorstellen, eines Tages im Oval zu fahren.

Aktuell fährt König in der ADAC Kart Academy, wo er aufgrund seiner starken Leistungen ins Förderprogramm aufgenommen wurde – und das, obwohl er erst 2017 mit dem Rennsport begonnen hat. In seiner ersten Rennkart-Saison 2018 landete er sofort in den Top 10 der Rookie-Wertung. Auch im Jahr 2019 gehört König zu den Förderpiloten des ADAC Nordrhein.

Foto: Frank Reipen

Gegenüber ‘Leadlap.de’ hat der Nachwuchsfahrer über seine Ziele und Träume gesprochen: “Ich fahre aktuell meine zweite volle Saison in der ADAC-Meisterschaft”, sagt König, der eines Tages den Schritt in den Profirennsport machen möchte. “Ich würde gerne in die V8 Oval Series oder sogar NASCAR Whelen Euro Series einsteigen. Mein großer Traum ist natürlich, eines Tages NASCAR in Daytona zu fahren.”

Der Ovalrennsport und EuroNASCAR haben für den talentierten Rennfahrer, der aktuell in Duisburg auf ein Gymnasium geht, eine ganz besondere Bedeutung: “Ich finde die Serie super. Ich war schon davon begeistert, als ich kleiner war – auch wegen des Filmes ‘Cars’. Damals habe ich mich gefragt, ob es diesen Sport wirklich gibt. Als ich ihn gefunden habe, habe ich mich sofort verliebt.”

Für den 15-Jährigen schlägt der Stockcar-Sport sogar die Königsklasse des Motorsports: “Ich finde die Formel 1 auch cool, aber der Ovalrennsport ist schon eine Stufe cooler. Ich mag einfach das pure Racing, die ganze Atmosphäre, die Lautstärke und die spannenden Kämpfe.”

Foto: Frank Reipen

König kann sich aber auch vorstellen, auf den Rundstrecken in Europa durchzustarten: “Ich mag eigentlich beides, also Ovale und Rundkurse. Beide haben ihre eigenen Spannungsetappen und deshalb finde ich beides gleich gut.” Da König bereits viele Kartstrecken kennt, will er so schnell es geht, ein Oval ausprobieren. 

Immerhin gibt es auf den Autospeedway-Ovalen verschiedene Nachwuchsklassen wie die Stockcar F2 Junioren oder die Ministox. Jedoch ist König bald schon in dem Alter, wo er mit den großen Stars der europäischen Oval- und EuroNASCAR-Szene mitfahren dürfte.

Jetzt wird sich der NASCAR-Enthusiast erst einmal auf seine Kartsport-Karriere – wo er aktuell in den Top 10 liegt – konzentrieren, aber vielleicht nimmt er eines Tages in einem V8-Biest Platz!

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