NASCAR-News 2024: Byron und Hill gewinnen den Montag-Double-Header von Daytona

NASCAR-News 2024: Byron und Hill gewinnen den Montag-Double-Header von Daytona
Foto: NASCAR Media / Sean Gardner/Getty Images

NASCAR kurz und kompakt: Hier gibt es alle News aus allen US-amerikanischen NASCAR-Serien der Saison 2024 zusammengefasst

Byron und Hill siegen in Daytona

Nach vielen Wetterkapriolen ist das NASCAR-Wochenende in Daytona endlich in den Büchern. William Byron gewann am Montag das Cup-Rennen, das wegen eines Unfalls in der letzten Runde unter Gelb beendet wurde. Bereits nach sieben Runden gab es den ersten Crash und eine erste Stage, die aufgrund der untypischen Benzinstrategien für viel Rotation im Feld sorgte. Kurz vor Schluss gab es den berüchtigten Big-One, der für eine 15-minütige Unterbrechung unter Rot sorgte.

Gerade als die weiße Flagge geschwenkt wurde, krachte Ross Chastain in das Auto von Austin Cindric. NASCAR schwenkte erst spät die gelbe Flagge in der Hoffnung, die letzte Runde unter Grün zu beenden, doch Cindrics Auto rutschte erneut auf die Strecke. Zu diesem Zeitpunkt lag Byron in Führung. Das anschließende Xfinity-Rennen gewann Austin Hill, Shane van Gisbergen wurde bei seinem Debüt Zwölfter.

Xfinity-Rennen in Daytona erneut verschoben

Der Wettergott meint es nicht gut: Eigentlich sollte das Xfinity-Rennen am Montag um 17 Uhr MEZ vor dem Daytona 500 über die Bühne gehen, doch weitere Regenfälle haben zu einer erneuten Verschiebung geführt. Der Xfinity-Lauf ist demnach eine Stunde nach dem Daytona 500 um 3 Uhr MEZ geplant. In eigener Sache: Damit fällt der Stream auf der Motorvision-App auf deutscher Sprache mit Pete Fink und mir, André Wiegold, leider aus. Das Rennen wird im englischen O-Ton gesendet. Das Xfinity-Debüt auf deutsch ist damit aber nicht vom Tisch, sondern verschiebt sich nur!

Auch das Daytona 500 wurde auf den Montag verschoben, los geht’s um 22 Uhr MEZ. Das Rennen wird live auf Motorvision+ übertragen, die beiden Kommentatoren sind Pete Fink und Lenz Leberkern.

Nick Sanchez holt ersten Truck-Sieg

Die NASCAR-Saison 2024 ist offiziell eröffnet und den Auftakt machte die NASCAR Craftsman Truck Series auf dem Daytona International Speedway. Das Rennen unter Flutlicht zog sich in die Länge, da es zahlreiche Unfälle gab und auch Nebel für eine Unterbrechung sorgte. Am Ende setzte sich Nick Sanchez im Rev-Racing-Chevrolet durch und sicherte sich seinen ersten Karrieresieg in der dritten NASCAR-Liga. Den kompletten Rennbericht gibt es hier!

Toyota gewinnt die Duels

Tyler Reddick im 23XI-Toyota und Christopher Bell im Gibbs-Toyota haben die Duels auf dem Daytona International Speedway gewonnen. Champion Ryan Blaney wurde in seinem Penske-Ford in einen heftigen Unfall verwickelt. Aufgrund der Ergebnisse der Duels steht jetzt auch fest, welche Fahrer vorzeitig wieder abreisen müssen: BJ McLeod und JJ Yeley. Jimmie Johnson und Kaz Grala haben sich hingegen für das „Great American Race“ – das Daytona 500 – qualifiziert.

Motorvision übertragt zwei Rennen

In eigener Sache: Motorvision übertragt den Saisonauftakt der NASCAR Xfinity Series aus Daytona live und exklusiv auf der Motorvision-App! Pete Fink und meine Wenigkeit, André Wiegold, werden das Rennen live auf Deutsch kommentieren. Den Auftakt der NASCAR Cup Series gibt es am Sonntag wie gewohnt live auf Motorvision+ mit Pete Fink und Lenz Leberkern.

Joey Logano holt die Pole in Daytona

Joey Logano hat die Chevrolet-Dominanz im Qualifying zum Daytona 500 gebrochen. Zum ersten Mal seit elf Jahren steht ein Ford auf dem ersten Startplatz, neben ihm Michael McDowell im Front-Row-Ford. Kein einziger Toyota schaffte es in Q2! Von den Open-Teams haben sich Anthony Alfredo (Beard-Chevrolet) und David Ragan (RFK-Ford) vorzeitig für das Rennen qualifiziert, die beiden weiteren Startplätze werden über die Duelle vergeben.

MotoGP und Extreme E: NASCAR-Teams expandieren

Zwei NASCAR-Teams haben sich in der Welt des Motorsports weiter ausgebreitet. Trackhouse von Justin Marks wird 2024 auch in der MotoGP an den Start gehen. Der Spanier Raul Fernandez und der Portugiese Miguel Oliveira werden auf Aprilias auf Punktejagd gehen. Legacy Motor Club wird dagegen in der elektrischen Extreme E starten. Travis Pastrana, Jimmie Johnson und Gray Leadbetter stehen als Fahrer für die Offroad-Serie fest.

Serien-Star Frankie Muniz und Natalie Decker in Daytona

Mit Frankie Muniz und Natalie Decker gibt es zwei weitere prominente Namen, die sich versuchen werden, für das Xfinity-Rennen in Daytona zu qualifizieren. Muniz, bekannt aus seiner Rolle in der Sitcom Malcom Mittendrin, wird im Ford von Joey Gase Motorsports starten und alle geben, um seine ARCA-Erfahrungen in einem Start in Daytona umzumünzen. Decker schließt sich DGM Racing an, um den Chevrolet mit der Startnummer 35 zu pilotieren.

Denny Hamlin siegt beim Clash im LA-Coliseum

Das erste NASCAR-Rennen der Saison 2024 ist in den Büchern: Denny Hamlin hat den Clash im LA Coliseum gewonnen. Der Lauf ohne Meisterschaftspunkte musste einen Tag vorverlegt werden, da Regenschauer erwartet wurden. Hamlin mischte die gesamten 150 Runden an der Spitze mit und sicherte sich den Sieg in der Overtime. Joey Logano und Ty Gibbs gerieten während des Rennens aneinander und lieferten sich nach dem Clash ein Wortgefecht. Daniel Suarez gewann bei seinem Comeback in der NASCAR Mexico Series das Einladungsrennen in Kalifornien.

Shane von Gisbergen mit sieben Cup-Rennen für Kaulig

Die Startnummer 16 von Kaulig Racing wird in der Saison 2024 viel herumgereicht: AJ Allmendinger, Josh Williams und nun auch Shane van Gisbergen werden den Chevrolet Camaro pilotieren. Kaulig hat insgesamt sieben Rennen bestätigt, die der Neuseeländer 2024 im NASCAR-Oberhaus bestreiten wird: COTA, zweimal Talladega, Charlotte, Chicago, Watkins Glen und Las Vegas.

Kaulig Racing bestätigt Williams im Cup

Josh Williams wird für Kaulig Racing ausgewählte Rennen in der Cup-Serie bestreiten. Der Xfinity-Dauerbrenner teilt sich das Auto mit Routinier AJ Allmendinger und darf bereits beim LA-Clash erstmals ins Lenkrad greifen. Williams wird weiterhin in Vollzeit in der Xfinity-Serie starten, in der er Legendenstatus hat, weil er in Atlanta nach einer Disqualifikation sein Auto einfach auf dem Zielbogen abstellte und in die Boxengasse lief. Für diese Aktion wurde der 30-Jährige damals für ein Rennen gesperrt. Sein erstes Cup-Rennen um Punkte wird er mit Kaulig in Atlanta bestreiten, weitere Rennen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

RCR ernennt neuen leitenden Geschäftsführer

Richard Childress Racing hat einen neuen Geschäftsführer ernannt, der zuvor die Geschäfte von Kyle Busch Motorsports leitete und auch direkt für die Busch-Familie verantwortlich war: Mike Verlander. Mit mehr als 20 Jahren Motorsport-Erfahrung im Gepäck soll er RCR helfen, die strategische Ausrichtung neu zu definieren. Dabei wird er eng mit RCR-Eigentümer Richard Childress und RCR-Präsident Torrey Galida zusammenarbeiten.

Pitbull tritt beim Daytona 500 auf

Popstar Pitbull wird die Pre-Race-Show des Daytona 500 im Jahr 2024 bereichern. Der berühmte Rapper ist bereits Teil von Justin Marks‘ Trackhouse und damit fest in die NASCAR- und seit kurzem auch MotoGP-Programme des Rennstalls integriert. Pitbulls neuestes Album trägt sogar den Namen „Trackhouse“ und zeigt die beiden Autos des Teams mit den Startnummer 1 und 99 auf dem Cover. Sein Auftritt ist für den 18. Februar vor dem Start des „Great American Race“ geplant.

Sage Karam fährt mehrere Rennen für Sam Hunt

Der IndyCar-Pilot Sage Karam wird in der Xfinity-Saison 2024 mehrere Rennen für Sam Hunt Racing bestreiten. Den Auftakt macht das Rennen in Daytona am Samstagabend, den 17. Februar. Der ehemalige Deyer-Reinbold-Pilot feierte 2021 für Jordan Anderson Racing sein NASCAR-Debüt und belegte 2023 mit Sam Hunt Racing in Road America sogar einen beachtlichen vierten Platz. Der 28-Jährige aus Nazareth hat in den USA die typische Open-Wheel-Schule durchlaufen und erst spät den Weg in die NASCAR eingeschlagen.

Dash-4-Cash und Triple-Truck-Challenge

Die NASCAR hat die Rennen für den Dash-4-Cash in der Xfinity-Serie und in der Triple-Truck-Challenge in der Truck-Serie bekannt gegeben. Das Rennen in Richmond in der Xfinity-Serie dient als Qualifikation, die Rennen in Martinsville, Texas, Talladega und Dover sind die eigentlichen Dash-4-Cash-Läufe, bei denen der beste teilnahmeberechtigte Fahrer 100.000 Dollar pro Rennen gewinnt. Es ist bereits die 16. Auflage der Sonderwertung in der Xfinity-Serie. Die Triple-Truck-Challenge findet zum sechsten Mal statt und verspricht Siegesprämien für Rennsiege: Fahrer, die an der Challenge teilnehmen dürfen, haben drei Chancen: Charlotte, Madison und Nashville. Bei einem Sieg gibt es 50.000 Dollar, bei zwei Siegen 150.000 Dollar und bei drei Siegen sogar 500.000 Dollar.

Heim und Bayne heuern bei Legacy Motor Club an

Der Legacy Motor Club unter der Leitung von Jimmie Johnson, Maury Gallagher und Richard Petty hat zwei Schlüsselpersonen für sein Toyota-Team verpflichtet. Daytona 500-Sieger Trevor Bayne wird sich um die Optimierung der Fahrer kümmern und dabei eng mit John Hunter Nemechek, Erik Jones und Johnson zusammenarbeiten. Truck-Top-Pilot Corey Heim wurde sowohl vom Legacy Motor Club als auch von 23XI Racing (Denny Hamlin und Michael Jordan) als Ersatzfahrer nominiert, zudem wird der 21-Jährige als Simulatorfahrer für den Legacy Motor Club und Toyota fungieren. Der talentierte Rennfahrer aus Marietta wird die gesamte Truck-Saison mit Tricon bestreiten und mit Sam Hunt in der Xfinity-Serie an den Start gehen.

NASCAR ändert Qualifying-Format

Folgende Änderungen im Qualifying-Format der NASCAR-Cup-Serie gelten für alle Strecken außer Superspeedways: Das Feld wird in zwei Gruppen aufgeteilt, die Top 5 jeder Gruppe fahren in einer weiteren Session um die Pole-Position. Dahinter wird es anders gehandhabt: Die Plätze elf bis 40 entsprechen dem Ergebnis der beiden Gruppen, wobei die Fahrer der Gruppe A auf der Außenbahn hintereinander aufgereiht werden und die Fahrer der Gruppe B die Reihenfolge auf der Innenbahn bestimmen. Damit soll ein möglicher Vorteil durch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe eliminiert werden.

NASCAR zeigt Elektroauto beim Clash

NASCAR wird beim LA-Clash im Coliseum ein eigens entwickeltes Elektroauto präsentieren. Das Fahrzeug wurde im Geheimen gebaut und bereits ausgiebig getestet. Medienberichten zufolge fuhr David Ragan damit 340 Runden auf dem Martinsville Speedway, einer Kurzstrecke von einer halben Meile. Die Rundenzeiten sollen nur unwesentlich langsamer als die der Cup-Autos gewesen sein. NASCAR war aber auch schon in Japan, um sich die Entwicklung von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren anzuschauen, denn auch diese Technologie steht bei den Amerikanern hoch im Kurs. NASCAR geht nicht davon aus, dass es in absehbarer Zeit eine Elektroserie im Rahmen ihrer Veranstaltungen geben wird.

Marco Andretti startet in der ARCA und bei den Trucks

Dass sich die Familie Andretti immer mehr der NASCAR zuwendet, zeigt nicht nur das massive Engagement von Haus-und-Hof-Sponsor Gainbridge, sondern auch das neue Programm des ehemaligen IndyCar-Piloten Marco Andretti. Der 36-jährige Enkel von Mario Andretti und Sohn von Marco Andretti wird 2024 sowohl in der ARCA- als auch in der Truck-Serie an den Start gehen. Andretti wird mit Cook Racing Technologies zusammenarbeiten und beim ARCA-Saisonauftakt in Daytona am 17. Februar 2024 fahren. Der SRX-Champion von 2022 wird für das Team auch sieben Truck-Rennen im Chevrolet mit der Startnummer 4 bestreiten.

Front Row Motorsports wechselt technischen Partner

Front Row Motorsports hat seine technische Partnerschaft mit RFK Racing beendet, um künftig mit dem Ford-Top-Team von Roger Penske zusammenzuarbeiten. Travis Peterson, der Teamchef von Michael McDowell, gab diese Nachricht seines Teams bekannt. Front Row und RFK hatten seit 2016 eine Partnerschaft, die zum Ende der Saison 2023 ausgelaufen ist. Damit bleibt dem Team von Jack Roush, John W. Henry (Fenway Sports Group) und Brad Keselowski nur noch die technische Partnerschaft mit Rick Ware Racing, während Penske mit Front Row und den Wood Brothers zwei Kooperationspartner für 2024 hat.

Kaz Grala fährt für Rick Ware

Rick Ware Racing hat sich die Dienste von Kaz Grala gesichert. Der 25-Jährige aus Boston, Massachusetts, wird für den Ford-Rennstall 25 Rennen in der Cup-Serie 2024 bestreiten. Der US-Amerikaner hat in seiner Karriere sieben Cup-Rennen bestritten und dabei zwei Top-10-Ergebnisse erzielt – einmal beim Daytona-Sommerrennen und einmal in Talladega. In der Xfinity-Serie bestritt er bisher 77 Rennen, in der Truck-Serie 51. In Liga drei gewann er davon im Jahr 2017 in Daytona eins davon. Grala sieht sich als „Underdog im NASCAR-Sport“ und will aus dieser Position heraus zeigen, was in ihm steckt.

Format für den Clash

Der Clash im Los-Angeles-Coliseum eröffnet die NASCAR-Saison 2024. Nun wurde das Format des Einladungsrennens ohne Meisterschaftspunkte bekannt gegeben. Zunächst wird das Cup-Feld in drei Gruppen aufgeteilt, die alle drei Sessions auf der Strecke erhalten. Die schnellste Zeit im Training bildet die Grundlage für die Startaufstellung in den Vorläufen, den so genannten Heats. Es folgen vier Heats über jeweils 25 Runden, in denen jeweils die Top 5 ins Finale einziehen. Im Last-Chance-Qualifyer über 75 Runden qualifizieren sich die Top 2 in letzter Minute für den Clash, der dann mit maximal 23 Autos ausgetragen wird, denn der 23. Platz ist für den Champion Ryan Blaney reserviert, sollte er sich nicht über die Vorläufe qualifizieren. Der Clash wird über 150 Runden ausgetragen, wobei in allen zuvor genannten Rennen nur die Runden unter Grün gezählt werden.

Suarez startet in der NASCAR Mexico Series

NASCAR-Cup-Series-Pilot Daniel Suarez kehrt für einen Gaststart in die NASCAR Mexico Series zurück. Der Mexikaner pilotiert den Chevrolet Camaro mit der Startnummer 99 beim Einladungsrennen im LA Coliseum. Der Trackhouse-Pilot kennt die internationale NASCAR-Serie aus seiner Heimat bestens, gewann er dort doch insgesamt zehn Rennen und belegte 2013 den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Das Rennen der mexikanischen NASCAR-Serie in Kalifornien ist in der Saison 2024 kein Meisterschaftslauf, weshalb keine Punkte vergeben werden.

Jimmie Johnson fährt mehr Rennen

Der siebenfache NASCAR-Champion Jimmie Johnson plant für die Cup-Saison 2024 insgesamt neun Gaststarts. Der Miteigentümer von The Legacy Club wird dafür in den Toyota Camry mit der Startnummer 84 steigen. Zunächst wird er versuchen, sich für das Daytona 500 am 18. Februar zu qualifizieren, danach folgen weitere Rennen in Texas, Dover, Kansas, Charlotte, Indianapolis, erneut Kansas, Las Vegas und beim Finale in Phoenix. Da das Auto keinen Chartervertrag hat, muss Johnson bei jedem Rennen die Qualifikationshürde nehmen, wenn mehr als 40 Autos gemeldet sind – was aber nur für das Daytona 500 erwartet wird.

Paket für Short-Tracks und Rundkurse

NASCAR hat das Paket für Short-Tracks und Rundkurse angepasst. Die Änderungen basieren auf einem Test auf dem Phoenix Raceway im Dezember 2023. Vereinfacht gesagt, wird das Gen7-Auto für diese Streckentypen weniger komplex aufgebaut sein. Der Unterboden an der Front weist weniger aerodynamische Details auf und auch der Diffusor am Heck ist deutlich vereinfacht. Um den Abtriebsverlust auszugleichen, wird der Heckflügel um 2,54 Zentimeter vergrößert. Das Paket kommt erstmals im März 2024 in Phoenix zum Einsatz. Eine sportliche Änderung im Reglement ist die Rückkehr zu Stage-Pausen auf den Rundkursen.

SRX-Saison 2024 fällt aus

Die SRX-Serie hat überraschend die Absage der Saison 2024 bekanntgegeben. Die Rennserie von Tony Stewart, Ray Evernham, Sandy Montag und George Pyne hat mit kommerziellen Problemen zu kämpfen und muss deshalb eine Pause einlegen. 2023 wurde Ryan Newman Champion auf den Dirt- und Asphalt-Short-Tracks. Gleichzeitig erwarben Evernham and Rob Kauffman die Rechte an der Marke IROC, so dass ein Comeback der beliebten All-Star-Racing-Marke möglich ist. Die Serie lief von 1973 bis 2006. Im Jahr 2024 sollen die ersten IROC-Rennen mit klassischen Autos stattfinden.

Chase Purdy heuert bei Spire an

Chase Purdy wird 2024 eine komplette Saison für Spire Motorsports in der Truck-Serie bestreiten. Der 24-Jährige übernimmt dafür das Steuer der Startnummer 77. Purdy fuhr bereits 2023 für Kyle Busch Motorsports in der Truck-Serie, doch das Team wurde am Ende der Saison von Spire aufgekauft. Ein zweiter Platz in Texas und Rang elf in der Gesamtwertung 2023 waren bisher die besten Ergebnisse des jungen Rennfahrers aus Meridian, Mississippi.

Shane van Gisbergen fährt ARCA-Rennen

Shane van Gisbergen wird wie geplant am ARCA-Rennen in Daytona teilnehmen, um seine Superspeedway-Lizenz zu erwerben. Der 34-Jährige wird in Florida in einem von der Pinnacle Racing Group vorbereiteten Auto an den Start gehen. Die Supercar-Legende wird am 12. und 13. Januar auch am ARCA-Test teilnehmen. Das bedeutet auch, dass SVG am 17. Februar zwei Rennen an einem Tag fahren wird: erst das ARCA-, dann das Xfinity-Rennen.

Legende Cale Yarborough im Alter von 84 Jahren verstorben

Cale Yarborough ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Die NASCAR-Legende war einer der besten Fahrer in der 75-jährigen Geschichte der NASCAR und holte bei 560 Starts insgesamt 83 Siege. Er gewann viermal das Daytona 500 und holte drei Titel. Der Rennfahrer aus Timmonsville, South Carolina, fuhr für große Teams wie die Wood Brothers und Junior Johnson.

Ty Dillon wechselt in die Truck-Serie

Ty Dillon wird in der Saison 2024 nicht mehr Vollzeit in der Cup-Serie fahren. Dafür kehrt der jüngere Bruder von Austin Dillon in die NASCAR Truck Series zurück, wo er für Rackley WAR den Chevrolet Silverado mit der Startnummer 25 pilotieren wird. Dillon bestritt zuletzt 2013 eine komplette Saison in der Truck-Meisterschaft und belegte damals mit Richard Childress den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Van Gisbergen muss in die ARCA-Serie

Der dreimalige Champion der australischen Supercars, Shane van Gisbergen, der in der Xfinity-Saison 2024 in Vollzeit für Kaulig Racing an den Start gehen wird, muss am 17. Februar 2024 in Daytona als Gast in der ARCA-Serie starten, um für die NASCAR die Superspeedway-Lizenz zu erhalten. Der 34-Jährige ist verpflichtet, die Lizenz zu machen, um am selben Tag in der Xfinity-Serie starten zu dürfen.

Van Gisbergen plant 40 NASCAR-Rennen

Shane van Gisbergen hat seine Pläne für die NASCAR-Saison 2024 bekanntgegeben. Der 34-jährige Neuseeländer wird die gesamte Xfinity-Saison für Kaulig Racing bestreiten und zusätzlich sieben Cup-Rennen mit Trackhouse fahren, in denen er vom aus der IMSA bekannten Sponsor Weathertec unterstützt werden wird. Der dreimalige australische Supercars-Meister gewann 2023 überraschend das NASCAR-Straßenrennen in Chicago und will sich eines Tages als Vollzeitfahrer in der Cup-Serie etablieren.

Noah Gragson wechselt zu Stewart-Haas

Noah Gragson erhält nach seiner Suspendierung und Vertragsauflösung mit dem Legacy Motor Club eine zweite Chance in der NASCAR-Cup-Serie. Der 25-Jährige aus Las Vegas wechselt zu Stewart-Haas Racing und übernimmt wie erwartet das Cockpit von Aric Almirola, der in der Saison 2024 als Teilzeitfahrer für Joe Gibbs Racing in der Xfinity-Serie an den Start gehen wird. Gragson wird den Ford Mustang mit der Startnummer 10 pilotieren.

Cody Ware darf wieder starten

Cody Ware darf wieder NASCAR fahren, das verkündeten die Chefs der Serie im Dezember. Ware war beschuldigt worden, eine Frau angegriffen zu haben, doch alle Vorwürfe gegen den Sohn von Teambesitzer Rick Ware wurden fallen gelassen. „Ich habe von Anfang an meine Unschuld beteuert und bin froh, mein Leben wieder zurück zu haben“, sagt der 28-Jährige.

Enfinger findet neues Truck-Cockpit

Grant Enfinger bleibt der Truck-Serie trotz des Aus von GMS Racing erhalten. Der Routinier hat einen neuen Vertrag bei CR7 Motorsports unterschrieben und wird dort den Chevrolet Silverado mit der Startnummer 9 pilotieren. Der 38-Jährige hat in seiner Karriere 173 Truck-Rennen bestritten und gilt seit Jahren als heißer Titelkandidat.

Enkel von Richard Petty in der Truck-Serie

Der Enkel von Richard Petty wird 2024 in der Truck-Serie an den Start gehen. Thad Moffitt wird im neuen Team Fraction46 von Lane Moore an den Start gehen. Der Rennstall kooperiert in der dritten Liga mit Niece Motorsports und hofft, mit dem 23-jährigen Fahrer der vierten Generation schnell Erfolge feiern zu können.

Anthony Alfredo fährt 2024 in der Xfinity-Serie

Anthony Alfredo hat ein Xfinity-Cockpit für die Saison 2024 erhalten. Der 24-Jährige kehrt zu Our Motorsports zurück und wird den Chevrolet Camaro mit der Startnummer 5 in allen Rennen pilotieren. „Wir wollen gewinnen und ich glaube fest daran, dass das Team das Zeug dazu hat“, sagt Alfredo.

Allmendinger zurück in der Xfinity-Serie

AJ Allmendinger wird in der Saison 2024 wieder in der Xfinity-Serie startet. Der Routinier kehrt dafür zu Kaulig Racing zurück, wo er 2023 zuletzt eine volle Cup-Saison bestritten hat. Der 42-Jährige sagt: „Mein Plan war immer, das zu machen, was Matt Kaulig und Chris Rice für das Beste für das Team halten.“ Der Rennstall hat außerdem Josh Williams unter Vertrag genommen.

Keine Überraschung: Chase Elliott wieder beliebtester Fahrer

Bei der Wahl zum beliebtesten Cup-Fahrer gibt es auch 2023 keine große Überraschung. Sieger ist Chase Elliott, der in den USA eine riesige Fangemeinde hat. Bis 2017 gewann Dale Earnhardt Jr. 15 Mal in Folge, seit 2018 ist Elliott in der Gunst der Fans ungeschlagen. Justin Allgaier wurde zum beliebtesten Xfinity-Fahrer gewählt, Hailie Deegan gewann den Award in der Truck-Serie.

Neuer TV-Deal in den USA

Die NASCAR hat einen neuen Fernsehvertrag für die USA ausgehandelt. Der Vertrag hat ein Volumen von 1,1 Milliarden US-Dollar und läuft über sieben Jahre. Die NASCAR-Saisons ab 2025 werden im US-Fernsehen auf vier Anbieter aufgeteilt: Fox startet mit 14 Rennen, danach übernimmt erstmals Amazon Prime fünf Events in seinen Streamingdienst. Der ebenfalls neue Partner TNT überträgt fünf weitere Rennen, gefolgt von NBC mit weiteren 14 Übertragungen. Wichtig: Der Deal hat keine Auswirkungen auf den deutschsprachigen Markt! Die Saison 2024 teilen sich wieder Sport1+ und MotorvisionTV.

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Alex Kühnemund
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André Wiegold und Alex Kühnemund