NASCAR-News 2024: Will Brown vor Start mit Richard Childress

NASCAR-News 2024: Will Brown vor Start mit Richard Childress
Foto: Will Brown from X

NASCAR kurz und kompakt: Hier gibt es alle News aus allen US-amerikanischen NASCAR-Serien der Saison 2024 zusammengefasst

Will Brown vor NASCAR-Start mit Richard Childress

Neben Cam Waters will ein weiterer australischer Supercars-Star am Cup-Rennen in Sonoma teilnehmen: Will Brown plant, zum Team von Richard Childress zu stoßen und den Chevrolet mit der Startnummer 33 zu fahren. Nach Angaben des Teams ist noch kein Vertrag unterschrieben, eine Einigung stehe aber kurz bevor.

Ehemalige Präsident des Texas Motor Speedways verstorben

Die NASCAR-Gemeinde trauert um den ehemaligen Präsidenten des Texas Motor Speedway, Eddie Gossage. Der Funktionär verstarb im Alter von 65 Jahren. Der Geschäftsführer von Speedway Motorsports, Marcus Smith, drückte in einem Statement sein Beileid aus.

Supercars-Star Cam Waters fährt Cup-Rennen

Cam Waters kennt man aus der australischen Supercar-Szene, doch der Australier will NASCAR-Luft schnuppern. Wie auch Shane van Gisbergen und Brodie Kostecki wird er nun ein Cup-Rennen bestreiten. Der 29-Jährige heuert bei RFK Racing an und wird in Sonoma den Ford mit der Startnummer 60 pilotieren. Waters fuhr bereits in Martinsville ein Truck-Rennen, wurde aber in der Schlussphase in einen Unfall verwickelt.

Jimmie Johnson zu NBC

Jimmie Johnson wird beim Indianapolis 500 und ausgewählten NASCAR-Rennen als Experte für NBC im Einsatz sein. Der siebenmalige Champion fährt noch immer in Teilzeit in der Cup-Serie und ist Teilhaber des Teams The Legacy Motor Club. Für die NASCAR wurde er für Daytona, Talladega und ein Rennen der Round of 12 verpflichtet.

Neues Turnier um eine Millionen Dollar

Im Jahr 2025 wird die Cup-Serie um ein Turnier um eine Millionen Dollar erweitert. Die 32 besten Fahrer aus drei Qualifikationsrennen nehmen am Turnier teil, in insgesamt vier Rennen werden zwei Finalisten gesucht. Die insgesamt fünf Rennen, die von TNT und Amazon übertragen werden, gipfeln in einem Finale zwischen zwei Fahrern, der Sieger erhält das Preisgeld. Dale Earnhardt Jr. wurde als Experte für die Übertragung der Rennen des Turniers unter Vertrag genommen.

Brad Keselowski beendet Durststrecke

Brad Keselowski hat nach 110 Rennen oder drei Jahren wieder ein Cup-Rennen gewonnen und damit Ford den ersten Sieg in der NASCAR-Saison 2024 beschert. Der RFK-Pilot und Teilhaber setzte sich auf dem Darlington Raceway durch. In der Xfinity-Serie dominierte Justin Allgaier, der beide Stages und das Rennen gewann. In der Truck-Serie siegte Ross Chastain auf der „Lady in Black“.

Natalie Decker startet in Charlotte

Natalie Decker wird das Xfinity-Rennen in Charlotte bestreiten. Die Rennfahrerin hat mit DGM Racing einen Deal für den Lauf auf dem 1,5-Meilen-Oval geschlossen und wird dabei von Bikini Zone finanziell unterstützt.

Erik Jones zurück im Cockpit

Erik Jones wird auf dem Darlington Raceway wieder für den Legacy Motor Club ins Lenkrad greifen. Der Fahrer des #43 Toyotas hatte sich bei einem heftigen Crash in Talladega einen Kompressionsbruch zugezogen und musste für zwei Rennen in Kansas sowie Dover pausieren. Das Auto wurde modifiziert, um den Körper des Fahrers zu schützen. Jones ist nach eigenen Angaben zu 95 Prozent genesen und macht sich keine Sorgen, dass der Start in Darlington die Verletzung verschlimmern könnte.

Corey Heim startet für 23XI Racing

Corey Heim wird auf dem Nashville Superspeedway erneut für 23XI Racing an den Start gehen. Das Team von Denny Hamlin und Michael Jordan setzt den Toyota Camry mit der Startnummer 51 für den 21-Jährigen ein. Heim fuhr bereits zwei Rennen für The Legacy Club als Ersatz für den verletzten Erik Jones. Auf dem COTA wurde das 12XI-Auto mit der Startnummer 50 von Langstrecken-Legende Kamui Kobayashi pilotiert.

Natalie Decker startet in Charlotte

Natalie Decker hat einen Sponsor für das Xfinity-Rennen in Charlotte gefunden. Die Rennfahrerin wird den Chevrolet mit der Startnummer 92 für DGM Racing fahren. Bikini Zone ist der Sponsor von Deckers zweitem Rennen in der Saison 2024.

Matt DiBenedetto bekommt Vollzeit-Cockpit

Matt DiBenedetto hat einen Vertrag mit Viking Motorsports für alle verbleibenden Rennen der NASCAR Xfinity Series 2024 unterzeichnet. Der ehemalige Cup-Fahrer hatte ursprünglich ein Teilzeit-Programm mit der Startnummer 38 angestrebt, wird nun aber bei allen Rennen das von RSS Racing vorbereitete Auto fahren.

McDowell heuert bei Spire an

Michael McDowell verlässt nach sieben Jahren Front Row Motorsports. Der 39-Jährige für 2025 einen über mehrere Jahre gültigen Vertrag bei Spire Motorsports unterschrieben und wird dort in den kommenden Saisons den Chevrolet mit der Startnummer 71 pilotieren. „Ich bin glücklich, dass ich Front Row Motorsports sieben Jahre lang mein Zuhause nennen durfte“, sagt er. Über Spire fügt er hinzu: „Ich freue mich darauf, Spire zu einem Team aufzubauen, das Rennen und Meisterschaften gewinnen kann.“

Larson und Heim siegen in Kansas

Der Kansas Speedway gehört wohl zu den spektakulärsten 1,5-Meilen-Ovalen im NASCAR-Kalender, denn auf der Strecke sind spannende Zweikämpfe und teilweise Rennen mit fünf Autos nebeneinander möglich. Das Cup-Rennen musste wegen Regenschauern verschoben werden, was der Spannung aber keinen Abbruch tat. Denny Hamlin gewann eine ruhige erste Stage vor Ross Chastain, der ein starkes Auto hatte. Im zweiten Segment kippte die Dominanz zu Gunsten von Kyle Larson und Chris Buescher, die das Tempo ordentlich anzogen. Letzterer setzte sich schließlich durch und sicherte sich die zehn Bonuspunkte. Das Finale ging in die Geschichtsbücher ein: 0,001 entschieden das Rennen, der engste Zieleinlauf seit Einführung der elektronischen Zeitmessung 1993: Nach mehreren Unfällen setzte sich Larson um Millimeter gegen Buescher durch.

Auch in der Truck-Serie war der Kansas Speedway ein Garant für Spannung: Ty Majeski krachte nach einem Reifenschaden nach nur wenigen Minuten in die Mauer und musste seine Hoffnungen auf ein Top-Ergebnis begraben. Nach spannenden Duellen im gesamten Feld gewann Corey Heim die erste Stage. Eine vergleichsweise ruhige zweite Etappe entschied Zane Smith für sich. Am Ende setzte sich Heim in einem spannenden Vierkampf gegen Smith, Christian Eckes und Überraschungsmann Kaden Honeycutt durch.

Stenhouse verlängert mit JTG Daugherty

Ricky Stenhouse Jr. hat seinen Vertrag mit JTG Daugherty Racing verlängert. Der Fahrer des #war 47 Chevrolets sagt: „Als ich 2020 zu diesem Team kam, wusste ich, dass sowohl der Rennstall als auch ich in der Lage sind, erfolgreich zu sein. Auch wenn ich mir wünschte, es wäre früher so gekommen, hat der Sieg beim Daytona 500 im letzten Jahr bewiesen, dass wir gemeinsam gewinnen können. Ich denke, alle werden angenehm überrascht sein, was wir für die Zukunft auf Lager haben.“

All-Star-Format 2024

Das Rennformat für das All-Star-Race 2024 bleibt nahezu unverändert: Zwei Heat-Runs bestimmen die Startaufstellung für das 200 Runden lange All-Star-Race auf dem North Wilkesboro Speedway. In einem Open-Rennen über 100 Runden werden die restlichen Startplätze vergeben. Der Sieger des Hauptrennens erhält eine Million Dollar.

Eine gravierende Neuerung gibt es bei den Reifen: Es wird einen Prime- und einen Option-Reifen geben, die beide verwendet werden müssen. Der Prime-Reifen basiert auf der Spezifikation des vergangenen Reifentests, der Option-Reifen besteht aus dem gleichen Gummi wie der Regenreifen, der bei Nässe zum Einsatz kommen könnte. Die Reifentypen dürfen nicht gemischt werden.

Chris Gabehart: Cup-Siege sind sehr schwierig

Chris Gabehart ist der Crew-Chief von Denny Hamlin und erklärt, warum es anno 2024 schwierig ist, ein Rennen in der Cup-Serie zu gewinnen. Er sagt: „Wir hatten in den vergangenen Jahren gute Rennen mit der Startnummer 11, aber das ist nichts, was ewig anhält. Wir arbeiten Woche für Woche daran, dass der Schwung nicht nachlässt. Im heutigen NASCAR-Sport muss alles passen, um ein Cup-Rennen zu gewinnen. In keiner anderen Motorsport-Serie geht es so eng zu. Um die Meisterschaft zu gewinnen, musst du so viele Siege wie möglich einfahren.“

Jones mit 70-G-Crash in Talladega

Erik Jones weiß noch nicht, wie lange er nach seinem heftigen Unfall in Talladega ausfallen wird. Der Legacy-Motor-Club-Pilot erlitt bei einem Einschlag mit 70 G eine Kompressionsfraktur eines Wirbels. „Ich fühle mich im Moment sehr gut“, sagt er in Dover, wo er von Corey Heim ersetzt wurde. „Ich würde gerne wieder ins Auto springen, aber ich weiß nicht, ob ich es spüren würde. Meine Beweglichkeit ist derzeit eingeschränkt, aber ich habe keine Schmerzen mehr.“

Hamlin und Truex gewinnen in Dover

Denny Hamlin hat das Dover-Rennen gewonnen und so seinen dritten Cup-Sieg in der Saison 2024 verbucht. „Wir haben dieses Jahr in jedem Rennen Runden angeführt und das nicht aus Zufall. Entweder crashen wir oder wir siegen“, sagt er. Der Gibbs-Pilot setzte sich in einer spannenden Schlussphase gegen Kyle Larson durch, der dem Toyota-Fahrer als einziger wirklich gefährlich wurde.

In der NASCAR Xfinity Series setzte sich Ryan Truex in einem spannenden Rennen durch. Der jüngere Bruder von Martin Truex Jr. war in der zweiten Overtime da und besiegte Carson Kvapil nur knapp. Es war bereits Truex zweiter Dover-Sieg in Folge. Im Rennen gab es auch Regenunterbrechung, jedoch setzte NASCAR das Rennen fort. Viele Favoriten auf den Sieg fielen in Unfällen aus.

Erik Jones verpasst Dover-Rennen

Eric Jones muss das Rennen in Dover auslassen, teilte der Legacy Motor Club nach dem Rennen in Talladega mit. Der 27-Jährige war auf dem Superspeedway in Alabama in Runde 157 heftig in die Mauer gekracht. Er wurde zunächst aus dem Streckenhospital entlassen, dann aber ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Spezialist stellte eine Kompressionsfraktur eines unteren Wirbels fest. Legacy-Ersatzfahrer Corey Heim wird das Auto mit der Startnummer 43 in Dover pilotieren.

NASCAR nominiert Hall-of-Fame-Kandidaten 2025

Folgende Fahrer wurden für die Hall of Fame im Jahr 2025 nominiert: Greg Biffle (Truck- und Xfinity-Champion), Neil Bonnett (18 Cup-Siege), Tim Brewer (zweimalige Cup-Champion als Criew-Chief), Jeff Burton (21 Cup-Siege), Randy Dorton (Motorenbauer), Carl Edwards (Xfinity-Champion und 28 Cup-Siege), Harry Grant (18 Cup-Siege), Harry Hyde (Cup-Champion als Crew-Chief), Ricky Rudd (23 Cup-Siege) und Jack Sprague (dreimaliger Truck-Champion).

Alex Bowman vor 300. Cup-Start

Alex Bowman wird auf dem Dover Raceway seinen 300. Cup-Start hinlegen. Der Hendrick-Pilot des #48 Chevrolet Camaros sagt: „Es ist cool, 300 Starts auf dem Konto zu haben. In meiner Karriere sind viele Dinge passiert und es bedeutet mir viel, diese Zahl zu erreichen. Für mich sind Siege viel wichtiger als Starts. Hoffentlich können wir diese Zahl in diesem Jahr noch ein bisschen erhöhen.“ Bowman hat 2014 sein Cup-Debüt gefeiert und ist seit 2018 in Vollzeit für das Team von Rick Hendrick tätig, damals übernahm er das Cockpit von Dale Earnhardt Jr.

Reddick und Love siegen in Talladega-Krimis

Tyler Reddick gewann das Cup-Rennen auf dem Talladega Superspeedway in Alabama in einem dramatischen Finale. Der Toyota-Pilot in Diensten von 23XI Racing profitierte von einem Ford-Desaster an der Spitze und sicherte sich den Sieg im Zielsprint. Michael McDowell ging als Führender in die letzte Runde und wurde nach Kurve 4 von seinem Markenkollegen Brad Keselowski attackiert. McDowell konnte den RFK-Piloten zunächst auf der Außenbahn blockieren, doch Keselowski zog sofort nach innen. Danach konnte McDowell im Front-Row-Ford sein Auto bei einem erneuten Blockierversuch nicht mehr unter Kontrolle halten. Er flog ab und sorgte für den einzigen Big-One des Rennens, Reddick fuhr als Erster über die Ziellinie.

In der Xfinity-Serie gab es wie im Cup viele Runden mit drei Linien an der Spitze und viel Action. Die erste Stage endete mit einem heftigen Einschlag von Justin Allgaier, während sich Jessie Love den Stage-Sieg vor seinem Childress-Teamkollegen Austin Hill sicherte. Letzterer gewann das zweite Segment knapp vor Love. Brandon Jones flog im dritten Segment ab, da sich Packer Kligerman und Ryan Sieg bei einem Linienwechsel unglücklich berührten und ihn so entsorgten. Die Folge war ein Big One, der mehrere Fahrer aus dem Rennen warf. Zwei Runden vor Schluss flog Hill nach einem Schubser von Kligerman ab und das Rennen ging in die Verlängerung. Nach dem Restart übernahm Love die Führung und holte sich seinen ersten Xfinity-Sieg, während Joey Gase noch vor der Ziellinie umgedreht wurde.

Elliott und Mayer gewinnen in Texas

Chase Elliott hat ein turbulentes Texas-Cup-Rennen mit insgesamt 16 Gelbphasen gewonnen. Der Hendrick-Pilot beendete damit eine lange Durststrecke, die 2022 mit seinem bis dato letzten Sieg in Talladega begann. Er siegte nach zwei Verlängerungen vor Brad Keselowski und William Byron. Die beiden Stage-Siege gingen an Kyle Larson und Ross Chastain, die zu den zahlreichen Favoriten gehörten, die in Texas in Unfälle verwickelt waren.

Wie in der Cup-Serie gab es auch im Xfinity-Rennen zahlreiche Crashs. Am Ende setzte sich Sam Meyer im Junior-Chevrolet in einem echten Fotofinish durch. Der Fahrer der Startnummer 1 kam nur wenige Zentimeter (0,002 Sekunden) vor Ryan Sieg ins Ziel. Die beiden Stage-Siege gingen an Justin Allgaier, der am Ende Dritter wurde.

Byron, Almirola und Eckes siegen in Martinsville

William Byron gewann ein ereignisarmes Short-Track-Cup-Rennen auf dem Martinsville Speedway. Hendrick Motorsports feierte in Virginia sein 40-jähriges Bestehen mit rubinroten Sonderlackierungen und wurde nicht enttäuscht: Hinter Byron kamen Kyle Larson und Chase Elliott ins Ziel und bildeten die Top-3 für die Organisation von Rick Hendrick.

In der Xfinity-Serie setzte sich Aric Almirola in einem spannenden Rennen in der Overtime durch. Der ehemalige Cup-Pilot fuhr ein starkes Rennen und setzte sich beim finalen Restart ab. In der Truck-Serie gewann Christian Eckes, der sich in einer intensiven Schlussphase an die Spitze setzte. Supercars-Ass Cam Waters hatte kurz vor Schluss einen Unfall.

Cam Waters startet in Martinsville

Der aus der australischen Supercar-Serie bekannte Cam Waters wird in Martinsville sein Truck-Debüt geben. Der 29-Jährige aus Tickford fährt für das Truck-Top-Team Thorsport Racing. Der Australier reist ohne richtigen Test nach Virginia und wird bei seinem Abenteuer direkt von seinem Supercars-Team unterstützt.

Tricon verpflichtet Kris Wright

Kris Wright wird in der Truck-Saison 2024 für Tricon an den Start gehen. Der 29-Jährige hat einen Vertrag für zwei Rennen unterschrieben. Er wird sowohl in Texas als auch in Pocono fahren. Wright hat in seiner Karriere bereits 45 Truck-Rennen bestritten, drei davon in Texas. Platz zwölf ist sein bisher bestes persönliches Ergebnis.

Neuer Crew-Chief für Austin Dillon

Bei Richard Childress Racing hat sich das Personalkarussell gedreht: Justin Alexander übernimmt die Rolle des Crewchiefs für den Enkel des Teambesitzers, Joel Keller wird als leitender Ingenieur für das Team mit der Startnummer 3 tätig sein. Alexander löst NASCAR-Veteran Keith Rodden ab, der seinerseits eine neue Rolle in der Organisation übernimmt.

Verkauf Stewart-Haas Racing seine Charter?

Setzt Stewart-Haas Racing künftig weniger Autos ein? Es gibt Gerüchte, dass das Team von Tony Stewart und Gene Haas in Zukunft nicht mehr vier Autos einsetzen wird und Charter-Verträge verkaufen könnte. Die Verkleinerung könnte ein Versuch sein, den Abwärtstrend der vergangenen Jahre zu stoppen. Zudem läuft der Vertrag mit Ford Ende 2024 aus.

MBM Motorsports will weiteres Rennen fahren

MBM Motorsports hat angekündigt, mit David Starr ein weiteres Rennen fahren zu wollen. Das Team plant in Martinsville den Einsatz der Startnummer 66. Das Team ging bereits mit Timmy Hill in COTA auf Punktejagd und möchte auch das All-Star-Rennen in North Wilkesboro und das Coke 600 in Charlotte bestreiten.

Gray Gaulding suspendiert

Die NASCAR hat Gray Gaulding auf unbestimmte Zeit gesperrt. Dem Teilzeitfahrer wird häusliche Gewalt vorgeworfen, weshalb er sogar verhaftet wurde. Inzwischen ist er wieder auf freiem Fuß. Gaulding hat in seiner Karriere 158 Starts auf nationaler Ebene absolviert.

Chandler Smith und Denny Hamlin gewinnen in Richmond

Danny Hamlin hat sein Heimrennen in Richmond gewonnen. Der Gibbs-Pilot setzte sich in einem spannenden Lauf durch, der zuvor von Martin Truex Jr. dominiert wurde. Das Rennen wurde auf Regenreifen gestartet, danach gab es viele spannende Zweikämpfe auf dem Short-Track. Am Ende siegte der in Virginia aufgewachsene Hamlin in der Overtime, doch Truex Jr. beschwerte sich nach dem Rennen, da Hamlin beim letzten Restart einen Fehlstart hingelegt haben soll.

In der Xfinity-Serie gewann Chandler Smith, der damit auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm. In einem spannenden Rennen, das in den ersten beiden Stages zerfahren begann, sich dann aber zu einem wahren Strategiekrimi entwickelte, setzte sich Smith gegen einen starken Aric Almirola durch. Mit nur vier Reifensätzen war es ein von Taktik geprägtes Rennen. Dauerbrenner Austin Hill hatte Probleme, betrieb mit Rang acht aber Schadensbegrenzung.

Ty Dillon bei Kaulig Racing

Ty Dillon kehrt mit Kaulig Racing in den Cup zurück. Der jüngere Bruder von Austin Dillon, der sein Cup-Cockpit vor der Saison 2024 verlor, wird für Kaulig im Chevrolet mit der Startnummer 16 Teilzeit fahren. Geplant sind die beiden Rennen in Richmond sowie Texas, New Hampshire und Kansas. Der 32-Jährige fährt derzeit Vollzeit für Rackley WAR in der Truck-Serie.

MBM plant zwei weitere Cup-Rennen

MBM Motorsports plant nach dem COTA-Rennen zwei weitere Rennen in der Cup-Saison 2024. Das Team, das erstmals seit 2022 wieder auf dem Circuit of The Americas antrat, will auch beim All-Star-Rennen in North Wilkesboro und beim Coke 600 in Charlotte im Feld vertreten sein. Timmy Hill wird den Ford mit der Startnummer 66 pilotieren. In COTA wurde er als 36. gewertet.

Das sind die Sieger in Austin, Texas

William Byron dominierte das Cup-Rennen auf dem Circuit of The Americas. Der Hendrick-Pilot führte in seinem Chevrolet 42 der 68 Runden an und ließ an der Spitze nichts anbrennen. Zweiter wurde Christopher Bell vor Ty Gibbs, der immer besser in Fahrt kommt. Alex Bowman und Tyler Reddick komplettierten die Top 5. Shane van Gisbergen, der 2023 überraschend das Straßenrennen in Chicago gewonnen hatte, wurde nur als 20. gewertet. Justin Haley wurde nach dem Rennen disqualifiziert, weil die Höhe seines Chevrolet nicht dem Reglement entsprach.

Kyle Larson setzte sich in einem ereignisarmen Xfinity-Rennen knapp gegen Ganassi-Star Austin Hill durch. Dahinter folgten John Hunter Nemechek und Cole Custer, während Parker Kligerman die Top 5 komplettierte. Eigentlich war Supercars-Star van Gisbergen Zweiter geworden, doch der Neuseeländer wurde nach dem Rennen wegen Abkürzens bestraft. Er fiel auf Rang 27 zurück.

Corey Heim setzte sich in einem spannenden Rennen auf dem COTA in der Truck-Serie durch. Im Gibbs-Toyota verwies er Taylor Gray und Ty Masjeski auf die Plätze zwei und drei. Vierter wurde der 17-jährige Connor Zilisch, der bereits in der IMSA und in regionalen NASCAR-Serien für Furore gesorgt hat. Zilisch startete von der Pole-Position, verbremste sich aber in Kurve 1 und fiel weit zurück. GT3-Star Jack Hawksworth wurde bei seinem Truck-Debüt hinter Ross Chastain Sechster. Kurios: Bei Mario Andretti verabschiedete sich während des Rennens die komplette Hinterachse samt Rädern.

Briscoe wieder im Sprint-Car-Zirkus

Chase Briscoe Racing kehrt in der Saison 2024 in den Sprint-Car-Zirkus zurück. Der aktuelle NASCAR-Pilot von Stewart-Haas Racing fährt auch gerne auf dem Dirt Track und sorgt dafür, dass die Familie Briscoe bereits in der dritten Generation im Motorsport engagiert ist.

Restart-Zone in Austin verlegt

Die NASCAR hat die Restart-Zone auf dem Circuit of The Americas für die Rennen der Cup-, Xfinity- und Truck-Serie verlegt, um chaotische Starts wie in den vergangenen Jahren zu vermeiden. Die Zone befindet sich nicht mehr unmittelbar vor der Start-Ziel-Linie, sondern direkt am Ausgang der letzten Kurve. Das bedeutet aber auch, dass viele Fahrer in der Kurve starten werden.

NASCAR managt Bowman Gray Stadium

Die NASCAR hat das Management des legendären Bowman Gray Stadium übernommen. Der Pachtvertrag wurde bis 2050 unterzeichnet, sodass auf der altehrwürdigen Rennstrecke langfristig Grassroot-Racing stattfinden wird. Die Strecke liegt in Winston-Salem, North Carolina, und wurde 1937 eröffnet. Die NASCAR hat auf dem nur 0,25 Meilen (400 Meter) langen Kurs eine reiche Geschichte.

Hamlin und Eckes gewinnen in Bristol

Denny Hamlin hat ein legendäres Rekordrennen auf dem Bristol Motor Speedway gewonnen. Eine ausführliche Analyse des einzigartigen Cup-Short-Track-Spektakels gibt es hier. In der Truck-Serie holte Christian Eckes den Sieg.

Internationale Top-Fahrer in COTA

Zwei internationale Spitzenfahrer werden bei den NASCAR-Rennen auf dem Circuit of The Americas mit von der Partie sein. Kamui Kobayashi, bekannt aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, wird für 23XI Racing in der Cup-Serie an den Start gehen. Der 37-jährige Japaner feierte 2023 in Indianapolis sein Cup-Debüt und wird in Austin sein zweites Rennen bestreiten. Daniil Kwjat wird für SS-Greenlight in der Xfinity-Serie starten. Der 29-jährige Russe mit Formel-1-Erfahrung fuhr bereits für das Team Hezeberg in der Cup-Serie und kennt daher die NASCAR-Gangart.

Das sind die Phoenix-Sieger

Toyota dominierte das Cup-Rennen auf dem Phoenix Raceway. Gibbs-Pilot Christopher Bell überzeugte auf den Longruns und sicherte sich einen ungefährdeten Sieg. Er verwies Chris Buescher und Ty Gibbs, der in der Anfangsphase viele Runden geführt hatte, auf die Plätze. Brad Keselowski und Champion Ryan Blaney komplettierten die Top 5. Die Stage-Siege gingen an Tyler Reddick und Rennsieger Bell.

In der Xfinity-Serie siegte Chandler Smith vor Jesse Love. Der Gibbs-Pilot setzte sich in der Overtime gegen seine Konkurrenten durch, doch Smith hatte sich zuvor als der konstanteste Fahrer auf dem Phoenix Raceway erwiesen. Vor dem Ziel hatte es einen Big-One für einen Short-Track gegeben, der zahlreiche Konkurrenten aus dem Rennen warf. Die Stage-Sieg gingen an Smith und Cole Custer.

RFK bestraft

Chris Buescher krachte beim Cup-Rennen in Las Vegas in die Mauer und beendete das Rennen als Letzter. Vorne links verlor der RFK-Pilot sein Rad, der Reifen löste sich von der Felge. Nicholas Patterson (Jack-Man) und Jakob Prall (Tire-Carrier) wurden für jeweils zwei Rennen gesperrt. In der Xfinity-Serie müssen JR Motorsports und Young’s Motorsport jeweils 5.000 Dollar Strafe zahlen, weil die Radmuttern nicht richtig angezogen waren. In der Truck-Serie muss ThorSport wegen des gleichen Vergehens 2.500 Dollar Strafe zahlen.

Das sind die Las-Vegas-Sieger

Alle drei nationalen NASCAR-Serien waren Anfang März 2024 auf dem Las Vegas Motor Speedway unterwegs. In der Cup-Serie setzte sich Kyle Larson knapp vor Tyler Reddick durch. Der Hendrick-Pilot gewann beide Stages und musste kurz vor Schluss eine Attacke des 23XI-Fahrers abwehren und war damit erfolgreich. In der Xfinity-Serie gewann John Hunter Nemechek vor Cole Custer, während Rajah Caruth seinen ersten Sieg in der Truck-Serie holte.

Nach Atlanta: NASCAR verteilt Strafen

NASCAR hat nach dem Wochenende in Atlanta mehrere Strafen verhängt: Joey Logano muss für die Modifikation seiner Handschuhe 10.000 Dollar Strafe zahlen – im Rennen musste er dafür bereits von hinten starten und eine Durchfahrtsstrafe absitzen. Stewart-Haas Racing erhält zwei Level-1-Strafen für die Modifikation der Dachflügel: Sowohl Noah Gragson (#10) als auch Ryan Preece (#41) werden jeweils 35 Fahrer- und Owner-Punkte abgezogen. JJ Yeleys Crew-Chief Jason Miller wurde für seinen tätlichen Angriff gegen Kyle Weatherman nach dem Rennen für zwei Läufe gesperrt. Ryan Truex‘ Crew-Chief Seth Chavka muss 5.000 Dollar Strafe zahlen, weil die Radmuttern nach dem Rennen nicht festgezogen waren.

Daniel Suarez mit historischem Sieg

0,003 Sekunden entschieden das Rennen der NASCAR Cup Series auf dem Atlanta Motor Speedway zugunsten von Daniel Suarez. Der Mexikaner schlug NASCAR-Champion Ryan Blaney um 0,003 Sekunden, Kyle Busch kam 0,007 Sekunden hinter dem Trackhouse-Piloten ins Ziel. Seit Einführung der elektronischen Zeitmessung im Jahr 1993 war dies der drittengste Zieleinlauf der Geschichte. Für Suarez war es der zweite Sieg seiner Karriere, der Mexikaner stand 2022 in Sonoma zum ersten Mal in der Victory-Lane.

Irres Atlanta-Wochenenden: Das sind die Sieger

Eines der verrücktesten NASCAR-Rennen der Neuzeit fand am Sonntag auf dem Atlanta Motor Speedway in Georgia statt. Daniel Suarez gewann nach 260 Runden in einem Three-Wide-Foto-Finish und krönte sich damit zum Sieger eines wahren Thrillers. Zehn Cautions, zahlreiche Crashs und ein Rennen, in dem fast jedes Auto mindestens einen Streifschuss abbekam, sorgten für tolle Action auf dem Superspeedway-Light. Platz zwei ging an Ryan Blaney vor Kyle Busch.

Im Xfinity-Rennen ging es deutlich ruhiger zu als in den Cup- und Truck-Rennen, doch am Ende sorgte ein echter Sprit-Krimi für die Entscheidung. Pole-Setter Jessie Love führte 157 von 169 Runden, rollte am Ende aber ohne Sprit aus. Am Ende siegte Daytona-Sieger und Loves Childress-Teamkollege Austin Hill auch in Atlanta, allerdings war das Rennen von Single-File-Fahrten und wenig Bewegung im Feld geprägt. Chandler Smith wurde Zweiter, während NASCAR-Newcomer Shane van Gisbergen Dritter wurde.

Ein spannendes Truck-Rennen sah Kyle Busch an der Spitze des Feldes, als die Zielflagge geschwenkt wurde. Der Spire-Fahrer setzte sich in einem turbulenten Rennen mit sieben Gelbphasen gegen Ty Majeski und Corey Heim durch.

Kuriose Strafe gegen Joey Logano

Es erinnert an ein Flughörnchen oder eine Schwimmflosse: Joey Logano nähte ein Stück Stoff zwischen dem Daumen und den Zeigefinger seines Handschuhs. NASCAR fand das gar nicht lustig! Aufgrund der Sicherheitsthematik, aber auch wegen einer möglichen Leistungssteigerung durch die Lösung, muss Logano den Start des Atlanta-Rennens von hinten aufnehmen und anschließend eine Durchfahrtsstrafe absitzen. Handschuhe und co. dürfen nicht modifiziert werden.

Mini-Dachflügel von Stewart-Haas einkassiert

NASCAR hat die Mini-Dachflügel der Startnummern 10 und 41 von Stewart-Haas Racing einkassiert. Die Teile werden im Technologiezentrum der Serie genau untersucht. Ob Strafen gegen das Team von Gene Haas und Tony Stewart zu erwarten sind, ist nicht bekannt, die Teile wurden von NASCAR in Atlanta beschlagnahmt. Sollte es zu einer Strafe kommen, wird diese voraussichtlich am Dienstag oder Mittwoch nach dem Cup-Rennen auf dem Atlanta Motor Speedway bekanntgegeben.

NASCAR plant internationales Rennen

NASCAR will sich internationaler aufstellen, wie die Pläne für die Saison 2025 zeigen: Dann soll es Cup-Rennen sowohl in Mexiko als auch in Kanada geben. Bereits für die Saison 2024 war ein Meisterschaftslauf auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Kanada erwartet worden, der Kurs wurde aber nicht in den Kalender aufgenommen. Die internationalen Stationen müssen aber nicht unbedingt Teil der Meisterschaft sein, denn der Clash könnte 2025 in Mexiko stattfinden. Nach dem Abriss des Ovals in Fontana will die NASCAR auch in Kalifornien bleiben, wo bis zur Fertigstellung des geplanten Short-Track in der Nähe von Los Angeles gefahren werden soll, ist aber nicht bekannt.

Derek Kraus fährt für Kaulig

Derek Kraus aus Wisconsin wird 2024 ausgewählte Rennen für Kaulig Racing bestreiten. Sein Cup-Debüt gibt der 22-Jährige bereits in Las Vegas. Kraus hat in seiner Karriere insgesamt acht Xfinity- und 74 Truck-Rennen bestritten, auf nationaler Ebene hat der Rennfahrer aus Stratford noch nicht gewonnen. Den Chevrolet mit der Startnummer 16 teilt er sich mit Shane van Gisbergen, AJ Allmendinger und Josh Williams. Kraus wird auch in Phoenix, Kansas, Darlington, Madison und beim Finale wieder in Phoenix am Steuer sitzen.

Byron und Hill siegen in Daytona

Nach vielen Wetterkapriolen ist das NASCAR-Wochenende in Daytona endlich in den Büchern. William Byron gewann am Montag das Cup-Rennen, das wegen eines Unfalls in der letzten Runde unter Gelb beendet wurde. Bereits nach sieben Runden gab es den ersten Crash und eine erste Stage, die aufgrund der untypischen Benzinstrategien für viel Rotation im Feld sorgte. Kurz vor Schluss gab es den berüchtigten Big-One, der für eine 15-minütige Unterbrechung unter Rot sorgte.

Gerade als die weiße Flagge geschwenkt wurde, krachte Ross Chastain in das Auto von Austin Cindric. NASCAR schwenkte erst spät die gelbe Flagge in der Hoffnung, die letzte Runde unter Grün zu beenden, doch Cindrics Auto rutschte erneut auf die Strecke. Zu diesem Zeitpunkt lag Byron in Führung. Das anschließende Xfinity-Rennen gewann Austin Hill, Shane van Gisbergen wurde bei seinem Debüt Zwölfter.

Xfinity-Rennen in Daytona erneut verschoben

Der Wettergott meint es nicht gut: Eigentlich sollte das Xfinity-Rennen am Montag um 17 Uhr MEZ vor dem Daytona 500 über die Bühne gehen, doch weitere Regenfälle haben zu einer erneuten Verschiebung geführt. Der Xfinity-Lauf ist demnach eine Stunde nach dem Daytona 500 um 3 Uhr MEZ geplant. In eigener Sache: Damit fällt der Stream auf der Motorvision-App auf deutscher Sprache mit Pete Fink und mir, André Wiegold, leider aus. Das Rennen wird im englischen O-Ton gesendet. Das Xfinity-Debüt auf deutsch ist damit aber nicht vom Tisch, sondern verschiebt sich nur!

Auch das Daytona 500 wurde auf den Montag verschoben, los geht’s um 22 Uhr MEZ. Das Rennen wird live auf Motorvision+ übertragen, die beiden Kommentatoren sind Pete Fink und Lenz Leberkern.

Nick Sanchez holt ersten Truck-Sieg

Die NASCAR-Saison 2024 ist offiziell eröffnet und den Auftakt machte die NASCAR Craftsman Truck Series auf dem Daytona International Speedway. Das Rennen unter Flutlicht zog sich in die Länge, da es zahlreiche Unfälle gab und auch Nebel für eine Unterbrechung sorgte. Am Ende setzte sich Nick Sanchez im Rev-Racing-Chevrolet durch und sicherte sich seinen ersten Karrieresieg in der dritten NASCAR-Liga. Den kompletten Rennbericht gibt es hier!

Toyota gewinnt die Duels

Tyler Reddick im 23XI-Toyota und Christopher Bell im Gibbs-Toyota haben die Duels auf dem Daytona International Speedway gewonnen. Champion Ryan Blaney wurde in seinem Penske-Ford in einen heftigen Unfall verwickelt. Aufgrund der Ergebnisse der Duels steht jetzt auch fest, welche Fahrer vorzeitig wieder abreisen müssen: BJ McLeod und JJ Yeley. Jimmie Johnson und Kaz Grala haben sich hingegen für das „Great American Race“ – das Daytona 500 – qualifiziert.

Motorvision übertragt zwei Rennen

In eigener Sache: Motorvision übertragt den Saisonauftakt der NASCAR Xfinity Series aus Daytona live und exklusiv auf der Motorvision-App! Pete Fink und meine Wenigkeit, André Wiegold, werden das Rennen live auf Deutsch kommentieren. Den Auftakt der NASCAR Cup Series gibt es am Sonntag wie gewohnt live auf Motorvision+ mit Pete Fink und Lenz Leberkern.

Joey Logano holt die Pole in Daytona

Joey Logano hat die Chevrolet-Dominanz im Qualifying zum Daytona 500 gebrochen. Zum ersten Mal seit elf Jahren steht ein Ford auf dem ersten Startplatz, neben ihm Michael McDowell im Front-Row-Ford. Kein einziger Toyota schaffte es in Q2! Von den Open-Teams haben sich Anthony Alfredo (Beard-Chevrolet) und David Ragan (RFK-Ford) vorzeitig für das Rennen qualifiziert, die beiden weiteren Startplätze werden über die Duelle vergeben.

MotoGP und Extreme E: NASCAR-Teams expandieren

Zwei NASCAR-Teams haben sich in der Welt des Motorsports weiter ausgebreitet. Trackhouse von Justin Marks wird 2024 auch in der MotoGP an den Start gehen. Der Spanier Raul Fernandez und der Portugiese Miguel Oliveira werden auf Aprilias auf Punktejagd gehen. Legacy Motor Club wird dagegen in der elektrischen Extreme E starten. Travis Pastrana, Jimmie Johnson und Gray Leadbetter stehen als Fahrer für die Offroad-Serie fest.

Serien-Star Frankie Muniz und Natalie Decker in Daytona

Mit Frankie Muniz und Natalie Decker gibt es zwei weitere prominente Namen, die sich versuchen werden, für das Xfinity-Rennen in Daytona zu qualifizieren. Muniz, bekannt aus seiner Rolle in der Sitcom Malcom Mittendrin, wird im Ford von Joey Gase Motorsports starten und alle geben, um seine ARCA-Erfahrungen in einem Start in Daytona umzumünzen. Decker schließt sich DGM Racing an, um den Chevrolet mit der Startnummer 35 zu pilotieren.

Denny Hamlin siegt beim Clash im LA-Coliseum

Das erste NASCAR-Rennen der Saison 2024 ist in den Büchern: Denny Hamlin hat den Clash im LA Coliseum gewonnen. Der Lauf ohne Meisterschaftspunkte musste einen Tag vorverlegt werden, da Regenschauer erwartet wurden. Hamlin mischte die gesamten 150 Runden an der Spitze mit und sicherte sich den Sieg in der Overtime. Joey Logano und Ty Gibbs gerieten während des Rennens aneinander und lieferten sich nach dem Clash ein Wortgefecht. Daniel Suarez gewann bei seinem Comeback in der NASCAR Mexico Series das Einladungsrennen in Kalifornien.

Shane von Gisbergen mit sieben Cup-Rennen für Kaulig

Die Startnummer 16 von Kaulig Racing wird in der Saison 2024 viel herumgereicht: AJ Allmendinger, Josh Williams und nun auch Shane van Gisbergen werden den Chevrolet Camaro pilotieren. Kaulig hat insgesamt sieben Rennen bestätigt, die der Neuseeländer 2024 im NASCAR-Oberhaus bestreiten wird: COTA, zweimal Talladega, Charlotte, Chicago, Watkins Glen und Las Vegas.

Kaulig Racing bestätigt Williams im Cup

Josh Williams wird für Kaulig Racing ausgewählte Rennen in der Cup-Serie bestreiten. Der Xfinity-Dauerbrenner teilt sich das Auto mit Routinier AJ Allmendinger und darf bereits beim LA-Clash erstmals ins Lenkrad greifen. Williams wird weiterhin in Vollzeit in der Xfinity-Serie starten, in der er Legendenstatus hat, weil er in Atlanta nach einer Disqualifikation sein Auto einfach auf dem Zielbogen abstellte und in die Boxengasse lief. Für diese Aktion wurde der 30-Jährige damals für ein Rennen gesperrt. Sein erstes Cup-Rennen um Punkte wird er mit Kaulig in Atlanta bestreiten, weitere Rennen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

RCR ernennt neuen leitenden Geschäftsführer

Richard Childress Racing hat einen neuen Geschäftsführer ernannt, der zuvor die Geschäfte von Kyle Busch Motorsports leitete und auch direkt für die Busch-Familie verantwortlich war: Mike Verlander. Mit mehr als 20 Jahren Motorsport-Erfahrung im Gepäck soll er RCR helfen, die strategische Ausrichtung neu zu definieren. Dabei wird er eng mit RCR-Eigentümer Richard Childress und RCR-Präsident Torrey Galida zusammenarbeiten.

Pitbull tritt beim Daytona 500 auf

Popstar Pitbull wird die Pre-Race-Show des Daytona 500 im Jahr 2024 bereichern. Der berühmte Rapper ist bereits Teil von Justin Marks‘ Trackhouse und damit fest in die NASCAR- und seit kurzem auch MotoGP-Programme des Rennstalls integriert. Pitbulls neuestes Album trägt sogar den Namen „Trackhouse“ und zeigt die beiden Autos des Teams mit den Startnummer 1 und 99 auf dem Cover. Sein Auftritt ist für den 18. Februar vor dem Start des „Great American Race“ geplant.

Sage Karam fährt mehrere Rennen für Sam Hunt

Der IndyCar-Pilot Sage Karam wird in der Xfinity-Saison 2024 mehrere Rennen für Sam Hunt Racing bestreiten. Den Auftakt macht das Rennen in Daytona am Samstagabend, den 17. Februar. Der ehemalige Deyer-Reinbold-Pilot feierte 2021 für Jordan Anderson Racing sein NASCAR-Debüt und belegte 2023 mit Sam Hunt Racing in Road America sogar einen beachtlichen vierten Platz. Der 28-Jährige aus Nazareth hat in den USA die typische Open-Wheel-Schule durchlaufen und erst spät den Weg in die NASCAR eingeschlagen.

Dash-4-Cash und Triple-Truck-Challenge

Die NASCAR hat die Rennen für den Dash-4-Cash in der Xfinity-Serie und in der Triple-Truck-Challenge in der Truck-Serie bekannt gegeben. Das Rennen in Richmond in der Xfinity-Serie dient als Qualifikation, die Rennen in Martinsville, Texas, Talladega und Dover sind die eigentlichen Dash-4-Cash-Läufe, bei denen der beste teilnahmeberechtigte Fahrer 100.000 Dollar pro Rennen gewinnt. Es ist bereits die 16. Auflage der Sonderwertung in der Xfinity-Serie. Die Triple-Truck-Challenge findet zum sechsten Mal statt und verspricht Siegesprämien für Rennsiege: Fahrer, die an der Challenge teilnehmen dürfen, haben drei Chancen: Charlotte, Madison und Nashville. Bei einem Sieg gibt es 50.000 Dollar, bei zwei Siegen 150.000 Dollar und bei drei Siegen sogar 500.000 Dollar.

Heim und Bayne heuern bei Legacy Motor Club an

Der Legacy Motor Club unter der Leitung von Jimmie Johnson, Maury Gallagher und Richard Petty hat zwei Schlüsselpersonen für sein Toyota-Team verpflichtet. Daytona 500-Sieger Trevor Bayne wird sich um die Optimierung der Fahrer kümmern und dabei eng mit John Hunter Nemechek, Erik Jones und Johnson zusammenarbeiten. Truck-Top-Pilot Corey Heim wurde sowohl vom Legacy Motor Club als auch von 23XI Racing (Denny Hamlin und Michael Jordan) als Ersatzfahrer nominiert, zudem wird der 21-Jährige als Simulatorfahrer für den Legacy Motor Club und Toyota fungieren. Der talentierte Rennfahrer aus Marietta wird die gesamte Truck-Saison mit Tricon bestreiten und mit Sam Hunt in der Xfinity-Serie an den Start gehen.

NASCAR ändert Qualifying-Format

Folgende Änderungen im Qualifying-Format der NASCAR-Cup-Serie gelten für alle Strecken außer Superspeedways: Das Feld wird in zwei Gruppen aufgeteilt, die Top 5 jeder Gruppe fahren in einer weiteren Session um die Pole-Position. Dahinter wird es anders gehandhabt: Die Plätze elf bis 40 entsprechen dem Ergebnis der beiden Gruppen, wobei die Fahrer der Gruppe A auf der Außenbahn hintereinander aufgereiht werden und die Fahrer der Gruppe B die Reihenfolge auf der Innenbahn bestimmen. Damit soll ein möglicher Vorteil durch die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe eliminiert werden.

NASCAR zeigt Elektroauto beim Clash

NASCAR wird beim LA-Clash im Coliseum ein eigens entwickeltes Elektroauto präsentieren. Das Fahrzeug wurde im Geheimen gebaut und bereits ausgiebig getestet. Medienberichten zufolge fuhr David Ragan damit 340 Runden auf dem Martinsville Speedway, einer Kurzstrecke von einer halben Meile. Die Rundenzeiten sollen nur unwesentlich langsamer als die der Cup-Autos gewesen sein. NASCAR war aber auch schon in Japan, um sich die Entwicklung von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren anzuschauen, denn auch diese Technologie steht bei den Amerikanern hoch im Kurs. NASCAR geht nicht davon aus, dass es in absehbarer Zeit eine Elektroserie im Rahmen ihrer Veranstaltungen geben wird.

Marco Andretti startet in der ARCA und bei den Trucks

Dass sich die Familie Andretti immer mehr der NASCAR zuwendet, zeigt nicht nur das massive Engagement von Haus-und-Hof-Sponsor Gainbridge, sondern auch das neue Programm des ehemaligen IndyCar-Piloten Marco Andretti. Der 36-jährige Enkel von Mario Andretti und Sohn von Marco Andretti wird 2024 sowohl in der ARCA- als auch in der Truck-Serie an den Start gehen. Andretti wird mit Cook Racing Technologies zusammenarbeiten und beim ARCA-Saisonauftakt in Daytona am 17. Februar 2024 fahren. Der SRX-Champion von 2022 wird für das Team auch sieben Truck-Rennen im Chevrolet mit der Startnummer 4 bestreiten.

Front Row Motorsports wechselt technischen Partner

Front Row Motorsports hat seine technische Partnerschaft mit RFK Racing beendet, um künftig mit dem Ford-Top-Team von Roger Penske zusammenzuarbeiten. Travis Peterson, der Teamchef von Michael McDowell, gab diese Nachricht seines Teams bekannt. Front Row und RFK hatten seit 2016 eine Partnerschaft, die zum Ende der Saison 2023 ausgelaufen ist. Damit bleibt dem Team von Jack Roush, John W. Henry (Fenway Sports Group) und Brad Keselowski nur noch die technische Partnerschaft mit Rick Ware Racing, während Penske mit Front Row und den Wood Brothers zwei Kooperationspartner für 2024 hat.

Kaz Grala fährt für Rick Ware

Rick Ware Racing hat sich die Dienste von Kaz Grala gesichert. Der 25-Jährige aus Boston, Massachusetts, wird für den Ford-Rennstall 25 Rennen in der Cup-Serie 2024 bestreiten. Der US-Amerikaner hat in seiner Karriere sieben Cup-Rennen bestritten und dabei zwei Top-10-Ergebnisse erzielt – einmal beim Daytona-Sommerrennen und einmal in Talladega. In der Xfinity-Serie bestritt er bisher 77 Rennen, in der Truck-Serie 51. In Liga drei gewann er davon im Jahr 2017 in Daytona eins davon. Grala sieht sich als „Underdog im NASCAR-Sport“ und will aus dieser Position heraus zeigen, was in ihm steckt.

Format für den Clash

Der Clash im Los-Angeles-Coliseum eröffnet die NASCAR-Saison 2024. Nun wurde das Format des Einladungsrennens ohne Meisterschaftspunkte bekannt gegeben. Zunächst wird das Cup-Feld in drei Gruppen aufgeteilt, die alle drei Sessions auf der Strecke erhalten. Die schnellste Zeit im Training bildet die Grundlage für die Startaufstellung in den Vorläufen, den so genannten Heats. Es folgen vier Heats über jeweils 25 Runden, in denen jeweils die Top 5 ins Finale einziehen. Im Last-Chance-Qualifyer über 75 Runden qualifizieren sich die Top 2 in letzter Minute für den Clash, der dann mit maximal 23 Autos ausgetragen wird, denn der 23. Platz ist für den Champion Ryan Blaney reserviert, sollte er sich nicht über die Vorläufe qualifizieren. Der Clash wird über 150 Runden ausgetragen, wobei in allen zuvor genannten Rennen nur die Runden unter Grün gezählt werden.

Suarez startet in der NASCAR Mexico Series

NASCAR-Cup-Series-Pilot Daniel Suarez kehrt für einen Gaststart in die NASCAR Mexico Series zurück. Der Mexikaner pilotiert den Chevrolet Camaro mit der Startnummer 99 beim Einladungsrennen im LA Coliseum. Der Trackhouse-Pilot kennt die internationale NASCAR-Serie aus seiner Heimat bestens, gewann er dort doch insgesamt zehn Rennen und belegte 2013 den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Das Rennen der mexikanischen NASCAR-Serie in Kalifornien ist in der Saison 2024 kein Meisterschaftslauf, weshalb keine Punkte vergeben werden.

Jimmie Johnson fährt mehr Rennen

Der siebenfache NASCAR-Champion Jimmie Johnson plant für die Cup-Saison 2024 insgesamt neun Gaststarts. Der Miteigentümer von The Legacy Club wird dafür in den Toyota Camry mit der Startnummer 84 steigen. Zunächst wird er versuchen, sich für das Daytona 500 am 18. Februar zu qualifizieren, danach folgen weitere Rennen in Texas, Dover, Kansas, Charlotte, Indianapolis, erneut Kansas, Las Vegas und beim Finale in Phoenix. Da das Auto keinen Chartervertrag hat, muss Johnson bei jedem Rennen die Qualifikationshürde nehmen, wenn mehr als 40 Autos gemeldet sind – was aber nur für das Daytona 500 erwartet wird.

Paket für Short-Tracks und Rundkurse

NASCAR hat das Paket für Short-Tracks und Rundkurse angepasst. Die Änderungen basieren auf einem Test auf dem Phoenix Raceway im Dezember 2023. Vereinfacht gesagt, wird das Gen7-Auto für diese Streckentypen weniger komplex aufgebaut sein. Der Unterboden an der Front weist weniger aerodynamische Details auf und auch der Diffusor am Heck ist deutlich vereinfacht. Um den Abtriebsverlust auszugleichen, wird der Heckflügel um 2,54 Zentimeter vergrößert. Das Paket kommt erstmals im März 2024 in Phoenix zum Einsatz. Eine sportliche Änderung im Reglement ist die Rückkehr zu Stage-Pausen auf den Rundkursen.

SRX-Saison 2024 fällt aus

Die SRX-Serie hat überraschend die Absage der Saison 2024 bekanntgegeben. Die Rennserie von Tony Stewart, Ray Evernham, Sandy Montag und George Pyne hat mit kommerziellen Problemen zu kämpfen und muss deshalb eine Pause einlegen. 2023 wurde Ryan Newman Champion auf den Dirt- und Asphalt-Short-Tracks. Gleichzeitig erwarben Evernham and Rob Kauffman die Rechte an der Marke IROC, so dass ein Comeback der beliebten All-Star-Racing-Marke möglich ist. Die Serie lief von 1973 bis 2006. Im Jahr 2024 sollen die ersten IROC-Rennen mit klassischen Autos stattfinden.

Chase Purdy heuert bei Spire an

Chase Purdy wird 2024 eine komplette Saison für Spire Motorsports in der Truck-Serie bestreiten. Der 24-Jährige übernimmt dafür das Steuer der Startnummer 77. Purdy fuhr bereits 2023 für Kyle Busch Motorsports in der Truck-Serie, doch das Team wurde am Ende der Saison von Spire aufgekauft. Ein zweiter Platz in Texas und Rang elf in der Gesamtwertung 2023 waren bisher die besten Ergebnisse des jungen Rennfahrers aus Meridian, Mississippi.

Shane van Gisbergen fährt ARCA-Rennen

Shane van Gisbergen wird wie geplant am ARCA-Rennen in Daytona teilnehmen, um seine Superspeedway-Lizenz zu erwerben. Der 34-Jährige wird in Florida in einem von der Pinnacle Racing Group vorbereiteten Auto an den Start gehen. Die Supercar-Legende wird am 12. und 13. Januar auch am ARCA-Test teilnehmen. Das bedeutet auch, dass SVG am 17. Februar zwei Rennen an einem Tag fahren wird: erst das ARCA-, dann das Xfinity-Rennen.

Legende Cale Yarborough im Alter von 84 Jahren verstorben

Cale Yarborough ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Die NASCAR-Legende war einer der besten Fahrer in der 75-jährigen Geschichte der NASCAR und holte bei 560 Starts insgesamt 83 Siege. Er gewann viermal das Daytona 500 und holte drei Titel. Der Rennfahrer aus Timmonsville, South Carolina, fuhr für große Teams wie die Wood Brothers und Junior Johnson.

Ty Dillon wechselt in die Truck-Serie

Ty Dillon wird in der Saison 2024 nicht mehr Vollzeit in der Cup-Serie fahren. Dafür kehrt der jüngere Bruder von Austin Dillon in die NASCAR Truck Series zurück, wo er für Rackley WAR den Chevrolet Silverado mit der Startnummer 25 pilotieren wird. Dillon bestritt zuletzt 2013 eine komplette Saison in der Truck-Meisterschaft und belegte damals mit Richard Childress den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Van Gisbergen muss in die ARCA-Serie

Der dreimalige Champion der australischen Supercars, Shane van Gisbergen, der in der Xfinity-Saison 2024 in Vollzeit für Kaulig Racing an den Start gehen wird, muss am 17. Februar 2024 in Daytona als Gast in der ARCA-Serie starten, um für die NASCAR die Superspeedway-Lizenz zu erhalten. Der 34-Jährige ist verpflichtet, die Lizenz zu machen, um am selben Tag in der Xfinity-Serie starten zu dürfen.

Van Gisbergen plant 40 NASCAR-Rennen

Shane van Gisbergen hat seine Pläne für die NASCAR-Saison 2024 bekanntgegeben. Der 34-jährige Neuseeländer wird die gesamte Xfinity-Saison für Kaulig Racing bestreiten und zusätzlich sieben Cup-Rennen mit Trackhouse fahren, in denen er vom aus der IMSA bekannten Sponsor Weathertec unterstützt werden wird. Der dreimalige australische Supercars-Meister gewann 2023 überraschend das NASCAR-Straßenrennen in Chicago und will sich eines Tages als Vollzeitfahrer in der Cup-Serie etablieren.

Noah Gragson wechselt zu Stewart-Haas

Noah Gragson erhält nach seiner Suspendierung und Vertragsauflösung mit dem Legacy Motor Club eine zweite Chance in der NASCAR-Cup-Serie. Der 25-Jährige aus Las Vegas wechselt zu Stewart-Haas Racing und übernimmt wie erwartet das Cockpit von Aric Almirola, der in der Saison 2024 als Teilzeitfahrer für Joe Gibbs Racing in der Xfinity-Serie an den Start gehen wird. Gragson wird den Ford Mustang mit der Startnummer 10 pilotieren.

Cody Ware darf wieder starten

Cody Ware darf wieder NASCAR fahren, das verkündeten die Chefs der Serie im Dezember. Ware war beschuldigt worden, eine Frau angegriffen zu haben, doch alle Vorwürfe gegen den Sohn von Teambesitzer Rick Ware wurden fallen gelassen. „Ich habe von Anfang an meine Unschuld beteuert und bin froh, mein Leben wieder zurück zu haben“, sagt der 28-Jährige.

Enfinger findet neues Truck-Cockpit

Grant Enfinger bleibt der Truck-Serie trotz des Aus von GMS Racing erhalten. Der Routinier hat einen neuen Vertrag bei CR7 Motorsports unterschrieben und wird dort den Chevrolet Silverado mit der Startnummer 9 pilotieren. Der 38-Jährige hat in seiner Karriere 173 Truck-Rennen bestritten und gilt seit Jahren als heißer Titelkandidat.

Enkel von Richard Petty in der Truck-Serie

Der Enkel von Richard Petty wird 2024 in der Truck-Serie an den Start gehen. Thad Moffitt wird im neuen Team Fraction46 von Lane Moore an den Start gehen. Der Rennstall kooperiert in der dritten Liga mit Niece Motorsports und hofft, mit dem 23-jährigen Fahrer der vierten Generation schnell Erfolge feiern zu können.

Anthony Alfredo fährt 2024 in der Xfinity-Serie

Anthony Alfredo hat ein Xfinity-Cockpit für die Saison 2024 erhalten. Der 24-Jährige kehrt zu Our Motorsports zurück und wird den Chevrolet Camaro mit der Startnummer 5 in allen Rennen pilotieren. „Wir wollen gewinnen und ich glaube fest daran, dass das Team das Zeug dazu hat“, sagt Alfredo.

Allmendinger zurück in der Xfinity-Serie

AJ Allmendinger wird in der Saison 2024 wieder in der Xfinity-Serie startet. Der Routinier kehrt dafür zu Kaulig Racing zurück, wo er 2023 zuletzt eine volle Cup-Saison bestritten hat. Der 42-Jährige sagt: „Mein Plan war immer, das zu machen, was Matt Kaulig und Chris Rice für das Beste für das Team halten.“ Der Rennstall hat außerdem Josh Williams unter Vertrag genommen.

Keine Überraschung: Chase Elliott wieder beliebtester Fahrer

Bei der Wahl zum beliebtesten Cup-Fahrer gibt es auch 2023 keine große Überraschung. Sieger ist Chase Elliott, der in den USA eine riesige Fangemeinde hat. Bis 2017 gewann Dale Earnhardt Jr. 15 Mal in Folge, seit 2018 ist Elliott in der Gunst der Fans ungeschlagen. Justin Allgaier wurde zum beliebtesten Xfinity-Fahrer gewählt, Hailie Deegan gewann den Award in der Truck-Serie.

Neuer TV-Deal in den USA

Die NASCAR hat einen neuen Fernsehvertrag für die USA ausgehandelt. Der Vertrag hat ein Volumen von 1,1 Milliarden US-Dollar und läuft über sieben Jahre. Die NASCAR-Saisons ab 2025 werden im US-Fernsehen auf vier Anbieter aufgeteilt: Fox startet mit 14 Rennen, danach übernimmt erstmals Amazon Prime fünf Events in seinen Streamingdienst. Der ebenfalls neue Partner TNT überträgt fünf weitere Rennen, gefolgt von NBC mit weiteren 14 Übertragungen. Wichtig: Der Deal hat keine Auswirkungen auf den deutschsprachigen Markt! Die Saison 2024 teilen sich wieder Sport1+ und MotorvisionTV.

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André Wiegold