Pinnacle Racing Group dominiert ARCA in Chicagoland: Connor Mosack siegt
Connor Mosack gewann auf dem Chicagoland Speedway für die Pinnacle Racing Group das Rennen der ARCA Series nach einem starken Überholmanöver – Seine Teamkollegin Lanie Buice fuhr durch ein schnelles Auto auf den zweiten Platz und stellte damit einen historischen Rekord ein
Die Rückkehr der ARCA Menards Series nach Chicagoland brachte einen neuen Saisonsieger hervor. Connor Mosack, der nur vereinzelt in der regionalen Liga an den Start geht, sicherte sich beim ersten Auftritt der Nachwuchsserie auf dem 1,5-Meilen-Oval seit 2019 souverän die Fahrt in die Victory Lane.
Der 27-jährige Rennfahrer aus Charlotte, North Carolina, führte die letzten 71 Runden des Laufes an. Nachdem er in Michigan bereits den vierten Platz belegt hatte, holte er nun in seinem Chevrolet mit der Startnummer 28 den ersten Saisonsieg 2026 für die Pinnacle Racing Group.
„Es bedeutet mir immer sehr viel, mit diesen Jungs zu gewinnen und zu sehen, wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt haben“, freute sich Mosack nach dem Rennen. „Es macht einfach Spaß, mit diesem Team an den Start zu gehen. Sie machen mir meine Arbeit hier draußen mit solchen Autos um einiges leichter.“
Ein spektakuläres Manöver
Nach der Absage des Qualifyings aufgrund eines starken Gewitters am Nachmittag musste Mosack das Rennen von Startplatz sechs aus in Angriff nehmen. In der zweiten Gelbphase war Mosack bereits in Angriffsstellung, nachdem er von Rang vier in den Restart ging.
Die Gelegenheit bot sich in Runde 30: Ausgangs von Kurve 4 attackierte er den Polesitter Thomas Annunziata und seine Pinnacle-Teamkollegin Lanie Buice. Alle drei Piloten kämpften zu dritt nebeneinander um die Spitze.
Mosack fuhr auf die untere Linie und zog an beiden Konkurrenten vorbei. Mit diesem Manöver sicherte er sich die Führung und den späteren Sieg.
Erfolg für Lanie Buice
Direkt hinter ihm beendete seine Teamkollegin Buice das Rennen auf dem zweiten Platz. Damit übertraf sie ihr selbst gestecktes Ziel und durchbrach ihre Serie von zuletzt drei fünften Plätzen.
Nach der Halbzeitpause war Buice an Annunziata vorbeigezogen und fuhr ihren Chevrolet mit der Startnummer 77 zu ihrem bisher besten Karriereergebnis. Dieser Erfolg bescherte der Pinnacle Racing Group nicht nur einen fulminanten Doppelsieg beim Freitagsrennen, sondern ließ Buice auch mit dem ARCA-Rekord für die historisch beste Platzierung einer weiblichen Fahrerin gleichziehen.
Sie reiht sich damit neben Fahrerinnen wie Isabella Robusto, Hailie Deegan, Erin Crocker und Shawna Robinson ein denen das ebenfalls gelang.

„Es ist ein absoluter Segen, mit Pinnacle Racing Group arbeiten zu dürfen“, schwärmte Buice. „Meine Crew an der Startnummer 77 ist einfach unglaublich, und Kevin Reed Jr. stellt mir immer ein pfeilschnelles Auto auf die Strecke. Ich bin unendlich dankbar für dieses Team und für die harte Arbeit, die alle hier investieren. Wir haben hart dafür gearbeitet und ziehen als Team an einem Strang. Die Zusammenarbeit ist fantastisch, und wir sind jetzt definitiv bereit, uns unseren ersten Sieg zu holen.“
Landon S. Huffman, der erst seinen zweiten Start in der ARCA Menards Series absolvierte, sicherte sich den dritten Platz. Daniel Dye und Thomas Annunziata komplettierten die Top 5.
Die Plätze sechs bis zehn belegten in folgender Reihenfolge Jade Avedisian, Andy Jankowiak, Jake Bollman, Jason Kitzmiller und Kyle Steckly.
Lange müssen die Piloten auf ihren nächsten Einsatz nicht warten: Die ARCA Menards Series kehrt bereits am kommenden Freitag, den 10. Juli, auf die Rennstrecke zurück. Dann steht das „Lime Rock Park ARCA 100“ im Bundesstaat Connecticut auf dem Programm.
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Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.






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