Legenden-Treffen in Washington: IROC feiert Comeback
Beim Freedom Grand Prix in Washington kehrt das IROC zurück – Das Comeback lockte zahlreiche prominente Motorsportler an
Das International Race of Champions (IROC) kehrt auf die große Bühne zurück und wird Teil des Rahmenprogramms beim Freedom 250 Grand Prix der IndyCar. Wie bereits im Vorfeld angekündigt, treten am 22. August sowohl NASCAR- als auch IndyCar-Legenden auf der Strecke gegeneinander an.
Die Startaufstellung liest sich wie eine Legendenliste des amerikanischen Motorsports: Zu den bestätigten Fahrern zählen NASCAR-Veteranen wie Jeff Gordon, Kurt Busch, Bobby Labonte, Rusty Wallace und Bill Elliott.
Sie treffen auf hochkarätige IndyCar-Piloten, darunter die Indy-500-Sieger Helio Castroneves, Tony Kanaan und Dario Franchitti, die auf dem 2,74 Kilometer langen Stadtkurs wieder ins Lenkrad greifen werden.

Ein Stück Motorsportgeschichte
Das IROC wurde 1974 von Les Richter, Roger Penske und Mike Phelps ins Leben gerufen und galt lange als das amerikanische Motorsport-Äquivalent eines All-Star-Games. Bis 2006 wurde die Serie jährlich ausgetragen; der Sieger der bis dato letzten Meisterschaft war Tony Stewart.
2024 erwarben NASCAR-Hall-of-Famer Ray Evernham und der ehemalige NASCAR-Cup-Teambesitzer Rob Kauffman die Markenrechte des IROC und veranstalteten einzelne Events im Lime Rock Park und Laguna Seca.
Dabei ist die historische Serie nicht mit dem Race of Champions (RoC) zu verwechseln, bei dem bis heute globale Motorsporttalente aus der Formel 1, NASCAR, IndyCar und dem Rallyesport in Einzel- und Teamwettbewerben um Ruhm und Ehre kämpfen.
Für die Organisatoren ist die Rückkehr des IROC mehr als nur ein Nostalgie-Moment. „Das Wochenende des Freedom 250 Grand Prix ist eine absolut einzigartige Gelegenheit für den Motorsport und unser Land“, erklärte NASCAR-Urgestein Ray Evernham, Co-Vorsitzender des IROC. „IndyCar und IROC auf derart geschichtsträchtigem Boden und vor der Kulisse einiger der berühmtesten Wahrzeichen unserer Nation fahren zu sehen, wird für Teilnehmer und Fans gleichermaßen etwas ganz Besonderes sein. Wir fühlen uns geehrt, Teil der Feierlichkeiten zu sein, und freuen uns darauf, dem Publikum eine großartige Show zu bieten.“
„Fest der Vergangenheit und Gegenwart“
Auch Bud Denker, Vorsitzender des Freedom 250 Grand Prix, zeigte sich begeistert über den prominenten Zuwachs im Programm: „Wir sind stolz darauf, das International Race of Champions an diesem Wochenende begrüßen zu dürfen. Wir ehren die Geschichte des Rennsports, indem wir einige der größten Helden zu diesem ohnehin schon legendären Event zusammenbringen.“
Denker betonte vorwiegend den besonderen Geist der Rennserie: „Das IROC stand schon immer für die Besten der Besten und brachte Champions aus allen Bereichen des Motorsports zusammen, um unter gleichen Bedingungen gegeneinander anzutreten. Von den aktuellen IndyCar-Stars bis hin zu ehemaligen NASCAR- und IndyCar-Meistern – der Freedom 250 Grand Prix wird ein Fest der Vergangenheit und Gegenwart des Rennsports an einem der symbolträchtigsten Orte der Welt.“
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Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.





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