Pole-Position und Dominanz: Trevor Huddleston erobert den Shasta Speedway in der ARCA West
Trevor Huddleston gewann auf dem Shasta Speedway souverän – Der ARCA-West-Pilot feierte beim Bill Schmitt Memorial seinen ersten Saisonsieg
Obwohl der amtierende Meister Trevor Huddleston die Tabelle der ARCA Menards Series West nach drei Rennen souverän anführte, blieb ihm der entscheidende Sprung in die Victory-Lane bisher verwehrt. Ein perfekter Samstagabend auf dem Shasta Speedway änderte das jedoch: Mit einer fehlerfreien Vorstellung sicherte sich Huddleston seinen ersten Saisonsieg 2026.
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Huddleston gab die Führung nur kurzzeitig ab und brachte am Ende einen ungefährdeten Sieg nach Hause. Da das Rennen zu Ehren von Bill Schmitt, dem legendären viermaligen Meister der Serie, ausgetragen wurde, zeigte sich Huddleston in der Victory-Lane sichtlich bewegt. Für ihn, der längst selbst zu den besten der West-Series gehört, war es eine besondere Ehre, das Vermächtnis Schmitts auf dieser Bühne zu würdigen.
„Was für ein fantastisches Event“, schwärmte Huddleston nach dem Rennen. „Die Streckenbetreiber haben einen tollen Job gemacht, und die Kulisse am Samstag war einfach großartig. Es war extrem cool, das Bill Schmitt Memorial 173 zu bestreiten. Ich liebe solche besonderen Anlässe. Solche Siege sind verdammt hart erkämpft, und ich kann meinem gesamten Team nicht genug danken.“
Dass Huddleston früher oder später in Shasta gewinnen würde, war abzusehen. Bei den vergangenen beiden Auftritten landete er auf den Plätzen zwei (2023) und drei (2024). Genau wie vor drei Jahren startete er auch dieses Mal von der Poleposition. Doch während er 2023 den Sieg erst 39 Runden vor Schluss an Sean Hingorani verlor, ließ er diesmal keinerlei Zweifel aufkommen und führte das Feld nahezu jede Runde an.
Abgesehen von einem frühen Angriff durch Mason Massey war sein größter Konkurrent Cole Denton. Denton schaffte es zwar, bei einigen späten Restarts kurzzeitig mit Huddleston gleichzuziehen, konnte jedoch kein entscheidendes Manöver setzen, um den 29-Jährigen ernsthaft zu gefährden.
Dennoch zog Denton viel Positives aus seinem ersten Start in Shasta. „Es bedeutet mir viel, das Auto zwei Wochen in Folge auf das Podium zu bringen“, so der junge Pilot. „Huddleston war beim letzten Mal Zweiter, jetzt haben wir quasi die Rollen getauscht. Ich bin sehr glücklich mit Platz zwei – das ist eine große Sache. Die gesamte Crew von Jan’s Racing hat einen fantastischen Job gemacht.“
Huddleston selbst zollte Denton und dem restlichen Feld Respekt für den harten Wettbewerb. Trotz seiner Dominanz sei der Sieg in Shasta kein Selbstläufer gewesen. Er betonte, dass Konstanz und solche Leistungen essenziell seien, um in die Fußstapfen eines Champions wie Bill Schmitt zu treten. „Die Konkurrenz in diesem Jahr ist riesig“, erklärte Huddleston. „Das ist das Tolle an der ARCA – die Serie floriert geradezu, und ich bin glücklich, ein Teil davon zu sein. Es gab viele Siegkandidaten am Samstag. Ein kleiner Fehler, und alles kann vorbei sein, aber wir sind fokussiert geblieben. Jetzt werden wir erst einmal feiern.“
Hinter Huddleston und Denton belegte Mason Massey den dritten Platz. Die Top 5 komplettierten Huddlestons Teamkollege Andrew Chapman sowie Robbie Kennealy. Das nächste Kapitel der ARCA Menards Series West wird am 23. Mai auf dem Colorado National Speedway geschrieben.
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Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.





