Sammy Smith gewinnt Truck- und O’Reilly Series in Talladega
Sammy Smith gewann das O’Reilly Rennen auf dem Talladega Superspeedway in Alabama – Der JR-Motorsports-Pilot besiegte seinen dominanten Teamkollegen Carson Kvapil und führte nur eine Runde
Am Vortag angekündigt, jetzt in die Tat umgesetzt. Sammy Smith holt sich nach seinem Erfolg in der NASCAR Truck Series auch den Sieg in der O’Reilly Series auf dem Talladega Superspeedway in Alabama. Der 22-jährige Pilot von JR Motorsports beendete eine 53 Rennen lange Durststrecke in der Serie und fuhr nur 0,84 Sekunden vor seinem dominierenden Teamkollegen Carson Kvapil über die Ziellinie.
Smith sammelte an diesem Tag nur eine einzige Führungsrunde, doch es war die entscheidende. Mit dieser Fahrt in die Victory Lane ist er seit Greg Biffle im Jahr 2001 der erste Nicht-NASCAR-Cup-Pilot, dem das gelang.
„Mann, das war mental extrem anstrengend, einfach danke an alle“, erklärte Smith. „JRM hat das Rennen großartig umgesetzt und wir haben unseren Plan gut durchgezogen, diesen Jungs [Kvapils Team] Stage-Punkte zu besorgen. Ich bin sicher, sie wollten, dass sie gewinnen, aber ich hatte da einen guten Run, um mir den Sieg zu holen, und [Spotter] Tyler Green hat oben einen tollen Job gemacht, um mich abzusichern. Danke an Jesse [Love] für den Push.“
„Eigentlich freue ich mich einfach für alle am Chevrolet mit der Nummer 8. Es war ein hartes Jahr und ich freue mich auf Martinsville nächste Woche“, so Smith weiter, der an diesem Wochenende bekannt gab, dass er 2027 Vollzeit in die Truck Series wechseln wird.

Nur Platz 2 für Kvapil
Sein Teamkollege Kvapil führte insgesamt 67 der 94 Runden, darunter 31 der letzten 32, in diesem Lauf. Nach dem Rennen zeigte er sich sichtlich frustriert über den Ausgang des Tages: „Zunächst einmal haben [Crew-Chief] Rodney [Childers] und die ganzen Jungs vom gesamten Nummer-1-Team ein schnelles Rennauto mitgebracht.”
„Wir waren dieses Jahr auf allen Speedways das beste – oder zumindest eines der besten – Autos. Deshalb wusste ich, dass dieses Wochenende eine große Chance für uns sein würde, ordentlich Punkte zu sammeln und den Rückstand deutlich zu verkürzen“, so Kvapil. „Wir haben in Stage eins und zwei unseren Job gemacht, viele Stage-Punkte geholt und uns am Ende in eine gute Position gebracht, indem wir das Rennen angeführt haben.“

Nach dem Lauf in Talladega ist der Vorsprung des aktuellen Führenden Jesse Love vor Justin Allgaier von 36 auf 19 Punkte zusammengeschrumpft. Der JRM-Pilot beendete den Lauf in Alabama auf dem vierten Platz und gewann die zweite Stage.
„Ich habe das Gefühl, dass wir diese Pace schon das ganze Jahr über haben“, sagte Allgaier. „Wir sind vorn mitgefahren. Es sind einfach Dinge passiert, die wir nicht kontrollieren konnten, und ganz ehrlich, das macht es so seltsam. Ich liebe dieses [neue Meisterschafts-] Format, auch wenn es im Moment ein wenig gegen uns läuft. Die Rennen sind einfach – und das lag nicht an uns – nicht so gelaufen, wie wir es wollten. Wir waren im Rückstand, aber Tage wie heute sind genau das, was wir brauchen. Und das müssen wir nächste Woche in Martinsville und die Woche darauf in Homestead wieder abrufen. Ich bin hochmotiviert.“
Die NASCAR O’Reilly Auto Parts Series kehrt nächste Woche ins Geschehen auf dem Martinsville Speedway zurück. Taylor Gray ist der Vorjahressieger des Herbstrennens.
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Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.







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