Sieg dank Nachtschicht in Frankreich: Thomas Toffel bleibt 2026 ungeschlagen

Sieg dank Nachtschicht in Frankreich: Thomas Toffel bleibt 2026 ungeschlagen
Foto: NASCAR Euro Series / Nina Weinbrenner

Thomas Toffel sicherte sich beim Rennen auf dem Circuit Paul Ricard dank harter Nachtarbeit den Sieg in der OPENKategorie – Der Schweizer verwies dabei den stark aufholenden Raphael Lessard auf den zweiten Platz

Thomas Toffel macht in Frankreich da weiter, wo er in Valencia aufgehört hat. Der 35-jährige Schweizer sicherte sich seinen dritten Saisonsieg in der OPEN-Kategorie und hält seine Siegquote 2026 damit weiterhin bei 100 Prozent.

Hinter dem THT-by-Race-Art-Piloten brannte der kanadische Neuling Raphael Lessard ein wahres Feuerwerk ab und sicherte sich den zweiten Platz. Lessard war auf dem Circuit Paul Ricard von Rang zehn in den ersten Lauf des Wochenendes gestartet.

Während des zehn Runden langen Rennens arbeitete sich der 24-Jährige Position um Position nach vorn, bis er die Spitze ins Visier nahm. In den finalen Runden verkürzte der Pilot mit der Startnummer 11 Sekunde um Sekunde den Rückstand, schaffte es aber nicht mehr, Toffel noch gefährlich zu werden. Letztlich überquerte der junge Alumitec-Pilot die Ziellinie nur 1,74 Sekunden hinter dem Sieger.

Dahinter rundete Vladimiros Tziortzis von Allspeedhouse das Podium ab. Der Fahrer mit der Startnummer 6 lieferte den Fans zudem einen überaus unterhaltsamen Zweikampf mit Lessard.

Foto: NASCAR Euro Series / Nina Weinbrenner

Toffel erklärte im Anschluss: „Unsere Pace ist wirklich gut. Wir haben gestern bis spät in die Nacht hart gearbeitet, und das war enorm wichtig. Zu Beginn des Wochenendes hat mir Vladimiros noch eine Sekunde pro Runde abgenommen. Die harte Arbeit hat sich also ausgezahlt, das ist der Hauptgrund für diesen Erfolg.

„Hier in Frankreich ist es für alle eine neue Strecke. Ich denke, wir sind im Moment sehr gut aufgestellt, aber wir müssen absolut fokussiert bleiben. Wir hatten heute auch ein wenig Glück, da einige Autos gar nicht erst gestartet sind oder Probleme hatten. Morgen oder am nächsten Wochenende kann die Geschichte schon wieder ganz anders aussehen.“

Foto: NASCAR Euro Series / Nina Weinbrenner

Comeback und technische Probleme

Viel Pech hatte unter anderem Sandro Tavartkiladze im Wagen mit der Nummer 72 von Bleekemolen. Der Bolide des niederländischen Teams rollte bereits in der Einführungsrunde qualmend aus.

Mit technischen Problemen hatte auch Beitske Visser zu kämpfen. Die Niederländerin aus dem Hause Bremotion hätte in der Nummer 77 ursprünglich von Rang fünf starten sollen. Aufgrund von Technikschwierigkeiten und kurzfristigen Reparaturen schaffte sie es jedoch nicht rechtzeitig ins Grid und musste das Rennen vom Ende des Feldes aus in Angriff nehmen.

Diese Rückschläge konnten die Neueinsteigerin nicht aufhalten bereits in Valencia verdiente sie sich den Respekt von Gianmarco Ercoli. Sie kämpfte sich vom 26. Platz bis auf Rang 13 nach vorn und sicherte sich damit vor Vanessa Neumann und Mariam Davitidze den Sieg in der Lady Trophy.

Auf Instagram fand die 31-Jährige motivierende Worte für den Folgetag: „Trotzdem ein gutes Comeback von Platz 26 auf Platz 13, und ich bin eine gute Runde gefahren, sodass ich morgen von Platz sieben starte.“

Das nächste Rennen der V8GP findet am Sonntagmorgen um 10:30 Uhr deutscher Zeit statt. Die Übertragung erfolgt wahlweise mit deutschem Kommentar auf Sportdigital1+ oder mit englischem Originalkommentar auf YouTube.

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Erik Resch

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws. Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.