Stockcar-F1-Debüt in Venray: Wim Peeters mit erstem wilden Ritt im V8-Monster zufrieden

Stockcar-F1-Debüt in Venray: Wim Peeters mit erstem wilden Ritt im V8-Monster zufrieden
Credits: Frank Reipen / Leadlap.de

Stockcar-F2-Star Wim Peeters hat den Sprung in die Stockcar F1 gewagt – Der Niederländer fuhr beim Auftakt auf dem Raceway Venray solide Ergebnisse ein

Wim Peeters hat in seiner Karriere nahezu jeden Titel in der Stockcar F2 eingefahren und sich so nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in Großbritannien einen Namen gemacht. Jetzt hat der Sohn von Autospeedway-Urgestein Willie Peeters den Sprung in die Stockcar F1 gewagt. Am Ostermontag feierte der Niederländer, der auch in der Stockcar F2 startete, sein Debüt auf dem Raceway Venray.

Im ersten Lauf stürmte Peeters, der aufgrund seiner Fähigkeiten gleich bei den starken Piloten einsortiert wurde und deshalb aus dem hinteren Mittelfeld starten musste, in die Top 5. In einem Feld von 24 Fahrern setzte der Niederländer seine Rammstange gezielt ein, um letztlich auf Platz fünf ins Ziel zu fahren. Roy Maessen gewann den Lauf vor Andy van t’Veer, Patrick Kleijsen und dem niederländischen Stockcar-F1-Champion Luke Davidson.

Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

Der zweite Lauf glich nahezu dem ersten Rennen des Tages. Peeters erwischte einen guten Start und kämpfte sich zusammen mit den anderen Piloten mit roten Dächern in Richtung Spitze. Nach 18 Runden sah er erneut auf Platz fünf liegend die Zielflagge. Das Rennen gewann van t’Veer vor Davidson, Levi Pepels und Wesley Schaap.

Peeters war im dritten Rennen wieder auf einem guten Weg, seine soliden Ergebnisse aus den vorigen Vorläufen zu bestätigen, jedoch machte ihm ein platter Reifen einen Strich durch die Rechnung. Er schleppte seinen rund 670-PS-starken V8-Boliden auf Rang sieben über die Ziellinie. Den Lauf gewann Geert-Jan Keijzer, der sich gegen Kleijsen, Davidson, Danny van Wamelen und Maessen durchsetzte.

“Es hat etwas Zeit gebraucht, mich beim ersten Renntag an das Auto zu gewöhnen”, sagt Peeters gegenüber ‘Leadlap.de’ über sein Stockcar-F1-Debüt auf dem Raceway Venray. “Wir sind mit dem Auto aber zufrieden. Zweimal Platz fünf, einmal Platz sieben: Ich bin glücklich über die Ergebnisse und hoffe, dass ich auch nächstes Mal wieder an der Spitze ein Wörtchen mitreden kann.”

Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

Das Finale verpasste Peeters, während die restlichen Piloten in der Königsklasse des Stockcar-Sports um wichtige Meisterschaftspunkte kämpften. Letztlich war es Davidson, der nach 20 Runden auf Rang eins liegend das schwarz-weiß-karierte Tuch sah. Dahinter reihten sich Maessen, van t’Veer, Keijzer und Johan Catsburg ein.

In der Tageswertung siegte Davidson mit 64 Punkten vor Maessen, der 59 Zähler sammelte. Van t’Veer komplettierte das Podium mit 52 Punkten vor Keijzer und Catsburg, die die Top 5 komplettierten. Peeters belegte trotz des verpassten Finales hinter Rick Lenssen den siebten Platz in der Tageswertung.

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André Wiegold