Thomas Krasonis erklärt: So wurde sein EuroNASCAR-Auto zur Sauna
Völlig fertig stieg Thomas Krasonis beim ersten V8GP-Playoffs-Rennen der NASCAR Euro Series in Italien auf seinem Auto – Aufgrund der hohen Temperaturen im Cockpit musste sich der Grieche beim Interview sogar setzen
Die NASCAR Euro Series verlangt den Fahrer auch im Jahr 2026 wieder alles ab. Thomas Krasonis stieg am Samstag nach einem dritten Platz aus seinem Chevrolet und musste sich für das Interview erst einmal auf den Boden setzen. Die Hitze machte dem Griechen zu schaffen, der nach dem Sprintrennen völlig erschöpft war. Er erklärt, warum sein Auto unter der Hitze am Autodromo di Vallelunga zur Sauna wurde.
„“Etwa zur Mitte des Rennens habe ich einen Fehler gemacht, meine Schuld“, sagte er nach dem Rennen. „Ich habe mich verschaltet und Nelson [Piquet Jr.] ist an mir vorbeigezogen. Danach habe ich aus irgendeinem Grund versucht dranzubleiben, aber durch die ganze heiße Luft erreichte das Auto extreme Temperaturen. Die Wasser- und Öltemperaturen gingen durch die Decke.“
„Ich hatte das Gefühl, ich würde kochen“, so Krasonis über die Tortur im Cockpit. „Das Team hat alles gegeben. Es tut mir wieder wirklich leid für sie und für die Leute, die zugeschaut haben. Ich habe wirklich alles versucht, um ihnen einen Sieg zu schenken, und ja, wieder hat es knapp nicht gereicht.“

„Zumindest haben wir viele Punkte geholt und die Meisterschaftsrivalen hinter uns gehalten, was gut ist“, so Krasonis weiter. „Endlich gelingt uns ein kleiner Sprung nach vorne, also am Ende ist das die Hauptsache. Es war ein sehr anstrengendes Rennen, aber nicht das, was ich mir erhofft hatte. Trotzdem ist alles gut, ich kann mich nicht beklagen. Wir stehen auf dem Podium, wir sind gut dabei.“
„Und danke an meine Freunde, meine Familie, mein Team für das unglaubliche Auto“, so Krasonis über die Arbeit von PK Carsport. „Es ist heute nicht ihre Schuld; ich hätte nicht so lange hinter dem anderen Auto herfahren dürfen, sodass die Temperaturen durch die Decke gehen. Und danke an meinen Sponsor, meinen unglaublichen Sponsor Costamare, ohne den gar nichts möglich wäre. Ich werde bis zum Schluss kämpfen. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.“
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Autor(en)
Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.







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