World of Outlaws in Stockton: Sanders feiert Heimsieg und McFadden gewinnt Auftakt
Bei der World of Outlaws Sprint Car Series in Stockton feierten James McFadden und Justin Sanders jeweils einen Sieg auf dem rund 600 Meter langen Dirt Track – Für Sanders war es ein besonderer Debütsieg vor heimischem Publikum
Das World-of-Outlaws-Wochenende auf dem Stockton Dirt Track bot zwei starke Geschichten: James McFadden setzte seine Siegesserie am Freitag fort, während Justin Sanders am Samstag vor heimischem Publikum seinen ersten World-of-Outlaws-Erfolg feierte.
Zum Auftakt des Dennis Roth Classic kehrte McFadden in den Tarlton-Motorsports mit der Startnummer 21 zurück. Erst eine Woche zuvor hatte der Australier für Macri Motorsports auf dem Port Royal Speedway gewonnen. In Stockton musste sich McFadden allerdings zunächst aus der dritten Reihe nach vorne arbeiten.

Michael „Buddy“ Kofoid führte lange Zeit das 35-Runden-Rennen an, doch McFadden war zur Stelle, als es darauf ankam. Fünf Runden vor Schluss verlor Kofoid im Verkehr auf der unteren Linie entscheidende Meter. McFadden nutzte den Schwung außen herum, übernahm die Spitze und brachte den Sieg sicher nach Hause.
Besonders war der Erfolg auch wegen des Autos: Die Startnummer 21 von Tarlton Motorsports ist eng mit der kalifornischen Sprint-Car-Szene verbunden. „Ich bin damit aufgewachsen, diese Rennen gewinnen zu wollen“, sagte McFadden in Victory Lane. Nach seinem jüngsten Triumph in Pennsylvania gelang ihm damit auch an der Westküste ein weiterer Erfolg.
Am Samstagabend stand Sanders im Mittelpunkt. Der 34-Jährige aus Aromas, Kalifornien, hatte über Jahre hinweg versucht, die Stammfahrer der World of Outlaws bei deren Auftritten im „Golden State“ zu schlagen. Beim Finale des Dennis Roth Classic gelang ihm nun der Durchbruch.
Sanders übernahm zunächst die Führung des 40-Runden-Rennens, verlor sie später jedoch an Emerson Axsom. Der Fahrer der Startnummer 27 setzte sich ab und sah bereits wie der sichere Sieger aus. Doch dichter Überrundungsverkehr brachte Sanders in den Schlussrunden wieder in Schlagdistanz.
Auf der letzten Runde ließ Axsom eine kleine Lücke auf und Sanders zögerte nicht. Er setzte zum Slide Job an und schnappte sich die Führung und damit den Sieg sowie das Preisgeld von 83.000 US-Dollar.
„Man gibt nie auf, bis die letzte Runde gefahren ist“, sagte Sanders nach dem Rennen. „Das ist unglaublich. So viele späte Nächte in der Werkstatt, so viel Arbeit in einer kleinen Garage – das ist einfach großartig.“
Sanders ist der 161. unterschiedliche Sieger in der Geschichte der World of Outlaws und bereits der sechste Fahrer der Saison 2026, der seinen ersten Erfolg mit der Serie feiern konnte. Gleichzeitig war es der erste World-of-Outlaws-Sieg für Mittry Racing.
Für Axsom blieb nach einem fast perfekten Rennen nur Rang zwei. Der nächste Lauf findet auf dem Kings Speedway am 22. September statt.
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Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.







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