NASCAR Whelen Euro Series

ELITE-2-Hammer: Vier Rennen mit vier verschiedenen Siegern

Michael Großgarten

In der ELITE-2-Meisterschaft der EuroNASCAR ist ein heißer Kampf um den Titel entbrannt – In den ersten vier Rennen der Saison 2019 gab es vier verschiedene Sieger

Die ELITE-2-Division der NASCAR Whelen Euro Series (NWES) gilt als unvorhersehbare Meisterschaft und auch die Saison 2019 zeigt, wie eng es in der zweiten Liga zugeht. In den ersten vier Rennen in Valencia und Franciacorta gab es insgesamt vier verschiedene Sieger. Durch Konstanz mischen aber andere Fahrer im Titelkampf mit.

Rookie Giorgio Maggi führt aktuell die Meisterschaft mit 137 Punkten an. Der Schweizer sicherte sich in Valencia in seinem ersten NWES-Rennen überhaupt gleich den Sieg. Vittorio Ghirelli liegt mit fünf Punkten Rückstand auf Position zwei. Der Italiener hat bisher kein Rennen gewonnen, aber drei Top-5- und vier Top-10-Resultate eingefahren. Das zeigt, wie wichtig Konstanz in der europäischen NASCAR-Serie ist.

Dritter ist Pierluigi Veronesi. Der Alex-Caffi-Motorsport-Pilot liegt 27 Zähler hinter Maggi und hat wie Ghirelli noch keinen Sieg verbucht. Mit drei Top-10-Ergebnissen sammelte der Italiener aber genügend Punkte, um an der Spitze der ELITE-2-Division mitzumischen. Gleiches gilt für Justin Kunz auf Rang vier, der einmal in den Top 5 und dreimal in den Top 10 landete.

Advait Deodhar rundet nach den Rennen in Italien die Top 5 ab. Der Inder überzeugte mit zwei Top-5- und drei Top-10-Ergebnissen in vier Rennen. Myatt Snider, der NASCAR Gander Outdoors Truck Series Rookie of the Year 2018, holte in Franciacorta sein erstes Podium. In Valencia mischte der Amerikaner in seinem ersten Rennen gleich um den Sieg mit. Er liegt aktuell auf Rang sechs.

“Der Ford Performance Mustang war großartig dank der guten Arbeit des Racing Engineering Teams”, sagt er gegenüber ‘Euronascar.com’. “Es hat viel Spaß gemacht, meinen amerikanischen Stil hierher zu bringen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich.”

Weitere Sieger etwas abgeschlagen

Foto: Michael Großgarten

Bis die anderen drei Sieger auftauchen, dauert es in der Gesamtwertung etwas. Hinter Naveh Talor und Andre Castro, der ebenfalls schon bewiesen hat, vorne mithalten zu können, liegt Nicholas Risitano. Der Italiener hat in Valencia seinen ersten EuroNASCAR-Sieg überhaupt geholt.

Lasse Sörensen hat in Italien in seinem ersten NWES-Rennen gleich gewonnen. Der Däne ist aber erst seit der zweiten Runde am Autodromo di Franciacorta mit von der Partie, weshalb er auf Rang 21 gewertet wird. Dennoch hat der Dexwet-df1-Racing-Fahrer noch alle Chancen, an der Spitze mitzumischen.

Florian Venturi hat sich in Italien vom schlechten Saisonstart befreit. Im ersten Rennen in Franciacorta war der Franzose noch in Führung liegend ausgerollt. Im zweiten Lauf zeigte Venturi aber, was in ihm steckt: Er legte eine dominante Leistung ab und sicherte sich seinen ersten Saisonsieg. Aktuell liegt er auf Gesamtplatz 25, weshalb er noch einen langen Weg bis an die Spitze vor sich hat.

Am 1. und 2. Juni gastiert die NASCAR Whelen Euro Series im britischen Brands Hatch. Das Event, das in der Regel von rund 50.000 Zuschauern besucht wird, hat in der Serie eine lange Tradition. Vielleicht gibt es in der ELITE-2-Division nach sechs Rennen sogar sechs verschiedene Sieger.

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