NASCAR Whelen Euro Series

Marko Stipp Motorsport überzeugt beim Heimrennen in Venray

Michael Großgarten

Marko Stipp Motorsport schloss die reguläre NWES-Saison am Raceway Venray mit Erfolg ab – Andre Castro und Salvador Tineo fuhren gute Ergebnisse ein

Am vergangenen Wochenende stand für das deutsche Team Marko Stipp Motorsport das erste von zwei Heimrennen im Kalender der NASCAR Whelen Euro Series (NWES) an. Die Mannschaft, die am Raceway Venray ihre Basis hat, ging dabei mit einer neuen Fahrerpaarung an den Start.

In der ELITE-1-Division übernahm der Spanier Salvador Tineo Arroyo das Steuer des Nr. 46 Chevrolet Camaro. In der zweiten Liga der EuroNASCAR hielt Andre Castro die Fahne für das Team hoch – mit Erfolg.

Für Castro war das Oval völliges Neuland, aber dennoch überzeugt der Amerikaner bereits im Training mit einer beachtlichen Leistung.“Ich bin das erste Mal auf einem Oval gefahren und am Samstag habe ich unzählige Runden gedreht, um so viel wie möglich zu lernen,“ so Castro. „Wir haben uns immer weiter verbessert.“

Im Rennen knüpfte der 20-Jährige aus New York an seine starke Performance aus dem Training an und verpasste das Podium nur knapp. In der Rookie-Wertung reichte Castro der vierte Gesamtrang für das Treppchen in der Sonderwertung.

“Ich danke dem Team dafür, dass es mir so ein tolles Auto gegeben hat. Im Rennen haben wir mit Platz vier das Maximum herausgeholt. Obwohl es schwierig ist, hier zu überholen, habe ich einige Positionen gut gemacht. Wir hatten ein tolles Longrun-Auto und konnten deshalb am Ende ein Ausrufezeichen setzen. Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis.“, so der Amerikaner.

Tineo mit 110 Trainingsrunden

Während es für Castro darum ging Erfahrungen im Oval zusammen, arbeitete Teamkollege Tineo im Training bereits an einer Rennsimulation. Der Spanier kennt das Oval in Venray bereits aus der Vergangenheit und spulte bereits im Training 110 Runden ab.

Das Rennen nahm Tineo von Rang elf auf und er verbesserte sich im Verlauf der 100 Runden auf Platz neun. „Es war kein einfaches Wochenende, weil alle Autos wirklich eng beieinander lagen“, so Tineo. „Ich hatte das Glück, auf der Außenbahn zu starten. Ich wollte sofort einige Positionen gut machen, aber das war sehr schwierig. Es war ein langes Rennen, doch ich hatte ein sehr gutes Auto. Ich danke dem Team, den Fans und meinen Sponsoren für dieses tolle Wochenende.“

Vor dem Auftakt der Playoffs in Hockenheim – dem zweiten Heimrennen des Rennstalls – am 21. und 22. September, liegt Tineo in der Meisterschaft auf Rang zwölf. Castro liegt in der ELITE-2-Division auf Rang sechs mit nur 46 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Giorgio Maggi.

Kommentare sind geschlossen

Theme von Anders Norén