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NASCAR-Weekly: Nashville ab 2021 dabei, Keselowski gewinnt in Bristol

Credits: Kevin C. Cox/Getty Images

NASCAR hat bekannt gegeben, dass der Nashville Superspeedway ab der Saison 2021 Teil des Kalenders wird – Brad Keselowski und Noah Gragson siegen am Bristol Motor Speedway

NASCAR Cup Series

NASCAR hat das erste Puzzlestück für den Kalender der Saison 2021 bekannt geben: Der 1,3 Meilen lange Nashville Superspeedway in Tennessee wird ein Cup-Rennen am Dover Speedway ersetzen. Der Kurs war bis 2011 Austragungsort von Xfinity- und Truck-Rennen.

Doch warum heißt die Strecke “Superspeedway” obwohl sie nur 1,3 Meilen lang ist? Es wurde sich für diesen Namenszusatz entschieden, um den Kurs vom 0,6 Meilen langen Fairgrounds Speedway in Nashville unterscheiden zu können. Es kommt also ein weiteres Intermediate-Oval in den Kalender und kein waschechter Superspeedway a la Daytona oder Talladega.

Credits: Padraic Major/NASCAR

Keselowski gewinnt Bristol-Rennen

Am vergangenen Sonntag stand eines der wohl heißesten Rennen in der NASCAR Cup Series an, das Supermarket Heroes 500 am Bristol Motor Speedway. Auf dem Short-Track sahen die Zuschauer ein spannendes Rennen mit Action und Drama. Ganze 17 Mal musste das Rennen mit gelben Flaggen unterbrochen werden. Letztlich setzte sich Brad Keselowski gegen die Konkurrenz durch.

In der ersten Stage hatte aber noch Chase Elliott die Nase vorne. Der Hendrick-Pilot fuhr ein starkes erstes Segment und sicherte sich zehn Bonuspunkte für die Meisterschaft und einen Bonuspunkt für die Playoffs. Dahinter komplettierten Ryan Blaney, Keselowski, Aric Almirola und Joey Logano die Top 5.

In der zweiten Stage hatten zunächst, wie auch im ersten Segment, die Penske-Boys die Nase vorne. Keselowski führte das Rennen vor Blaney an, der in Bristol stark unterwegs war. Jedoch drehte sich Blaney, nachdem er in den Dreck auf der Außenbahn gekommen war, und wurde anschließend von Ty Dillon getroffen. Für den Penske-Fahrer war der Tag damit gelaufen. Elliott staubte den Stage-Sieg ab und sicherte sich weitere Bonuspunkte.

Elliott gegen Logano: das war das Duell in der Endphase des 500 Runden langen Rennens. Im Kampf um Platz eins schoss der Hendrick-Pilot etwas über das Ziel hinaus. Sein Chevrolet neigte zum Untersteuern, weshalb er Logano auf der Außenbahn traf und beide in die Mauer krachten. Keselowski nutzte die Gunst der Stunde und staubte den Sieg vor Clint Bowyer, Jimmie Johnson, Kyle Busch und Erik Jones ab.

NASCAR Xfinity Series

Credits: Jared C. Tilton/Getty Images

“It’s Bristol Baby!” Das galt auch für die Piloten der NASCAR Xfinity Series in der Nacht von Montag auf Dienstag. Am Bristol Motor Speedway ging es zum zweiten Mal nach der Corona-Zwangspause um wichtige Punkte in der Meisterschaft und die Qualifikation für das diesjährige “Dash for Cash”-Event.

Den Rennsieg sicherte sich Noah Gragson in der Overtime, nachdem er fünf Runden vor Schluss mit seinem Teamkollegen Justin Allgaier kollidiert war. “Ich möchte mich wirklich bei Justin und dem Team Nr. 7 entschuldigen. Das ist wirklich nicht meine Art, Rennen zu fahren“, sagt Gragson nach dem Rennen. Chase Briscoe, Brandon Jones und Harrison Burton komplettierten die Top-4 und qualifizierten sich damit ebenfalls für das “Dash for Cash”, das mit dem EchoPark 250 am Wochenende in Atlanta beginnt.

Das zweite Rennen der Xfinity Series in Homestead am 14. Juni, das Rennen in Talladega, sowie ein weiteres noch nicht bekanntes Rennen komplettieren den Kalender des “Dash for Cash”. Der beste der vier qualifizierten Piloten gewinnt 100.000 US-Dollar.

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