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NASCAR-Weekly: Jennifer Jo Cobb vor Cup-Serie-Debüt

Credits: Brian Lawdermilk/Getty Images

Nach aktuell 216 Truck- und 31 Xfinity-Rennen wird Jennifer Jo Cobb auf dem Talladega Superspeedway ihr Cup-Debüt feiern – Truex und Berry gewannen in Martinsville

NASCAR Cup Series (von: André Wiegold)

Jennifer Jo Cobb wird sich beim Rennen der NASCAR Cup Series auf dem Talladega Superspeedway am 25. April einen Traum erfüllen. Die 47-Jährige Truck-Team-Besitzerin und -Fahrerin hat 216 Truck- und 31 Xfinity-Rennen auf dem Buckel, doch ein Cup-Rennen blieb ihr bisher verwehrt. Jo Cobb wird in Talladega erstmals in ein Cup-Auto steigen und das Rennen für Rick Ware Racing bestreiten.

Ein weiterer Debütant in Talladega wird Harrison Burton sein, der für Gaunt Brothers Racing ins Geschehen eingreifen wird. Aktuell fährt der 20-jährige Sohn von Jeff Burton für Joe Gibbs Racing in der Xfinity-Serie. Burton startete in seiner Karriere bisher in 38 Truck- und 49 Xfinity-Rennen.

Aber bevor es zum High-Speed-Oval in Alabama geht, findet am kommenden Sonntag (live ab 20:30 Uhr auf MotorvisionTV) das nächste Cup-Rennen auf dem Richmond Raceway statt. Das dritte Short-Track-Rennen in Folge ist Part des Teilzeitprogramms von Austin Cindric, der in der Xfinity-Serie seinen Titel verteidigt. In Richmond wird er wieder den vierten Penske-Ford mit der Startnummer 33 steuern.

Credits: James Gilbert/Getty Images

Zuletzt startete die NASCAR Cup Series auf dem Short-Track in Martinsville, Virginia. Das Rennen gewann, passend zum Namen, Martin Truex Jr. im Gibbs-Toyota. Der Champion des Jahres 2017 war in der Endphase unschlagbar und profitierte zudem von einer Strafe gegen Ryan Blaney beim letzten Boxenstopp. Der Penske-Pilot war lange der Favorit auf den Sieg, fuhr aber beim Service über einen Schlauch der Schlagschrauber und bekam dafür eine Strafe aufgebrummt.

NASCAR Xfinity Series (von: André Wiegold)

Josh Berry hat im JR-Motorsport-Chevrolet in Martinsville den ersten nationalen NASCAR-Sieg seiner Karriere gefeiert. Der 30-Jährige aus Hendersonville in Tennessee hielt Titelkandidat Noah Gragson, Daniel Hemric und Youngster Ty Gibbs hinter sich, um das Rennen auf dem Short-Track zu gewinnen.

Credits: James Gilbert/Getty Images

Gragson hat in Martinsville das Dash4Cash für sich entschieden und das Preisgeld in Höhe von 100.000 Dollar (rund 83.500 Euro) eingesackt. Außerdem gab es eine Rauferei zwischen Gray Gaulding und Joe Graf Jr., da die beiden im Rennen aneinandergeraten waren.

NASCAR Camping World Truck Series (von: Simon Mones und André Wiegold)

Eigentlich sollte der 16-jährige Taylor Gray – Bruder von Tanner Gray – am Wochenende sein Debüt für DGR Crosley in der NASCAR Camping World Truck Series geben. Nach einem Autounfall in der vergangenen Woche wurde es jedoch verschoben.

Nach Informationen von ‘Motorsport.com’ wurden Gray und seine Beifahrerin nach dem Unfall in das Wake Forest Baptist Medical Center in Winston-Salem eingeliefert. Der DGR-Pilot wurde dort wegen eines gebrochenen L4-Wirbels operiert.

Wegen eines Bruchs im linken Fuß und Knöchel soll Gray erneut operiert werden. Das Team geht davon aus, dass sich der 16-jährige ARCA-Pilot wieder vollständig erholt. Zum Gesundheitszustand seiner Beifahrerin gibt es keine Informationen. Wann Gray sein Debüt in der Truck-Serie geben wird, ist noch nicht klar.

Beim Gastspiel der Truck-Serie in Richmond wird Ryan Reed sein Comeback feiern. Der 27-Jährige wird für CMI Motorsports an den Start gehen. Für das Dirt-Track-Rennen in Knoxville am 10. Juli hat sich Kyle Busch Motorsports die Dienste von Brian Brown gesichert. Der 42-Jährige hat auf der Strecke bereits über 200 Siege eingefahren und verschiedene Meisterschaften gewonnen.

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