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NASCAR-Weekly: Playoff-Feld der Truck-Serie steht fest

NASCARMedia / Jared C. Tilton/Getty Images

Während in der Cup- und Xfinity-Serie noch um den Einzug in die Playoffs gekämpft wird, stehen die Finalisten der Truck-Serie bereits fest – Das und mehr gibt es im NASCAR-Weekly

NASCAR Cup Series (von André Wiegold)

Der Kauf von Chip Ganassi Racing seitens Trackhouse hat große Wellen geschlagen. Justin Marks ist der Inhaber des Rennstalls, der ab der Saison 2022 zwei Fahrzeuge einsetzen wird, die mit Charterverträgen ausgestattet sind. Die beiden Vollzeitfahrer des Teams sind ebenfalls schon bekannt: Daniel Suarez und Ross Chastain. 

Damit muss sich Kurt Busch für die kommende Saison einen neuen Arbeitgeber suchen. Der 43-Jährige wird mit einem zweiten Auto von 23XI Racing in Verbindung gebracht – dem neuen Team von Denny Hamlin und NBA-Legende Michael Jordan. Jedoch hat der Rennstall noch keinen zweiten Chartervertrag gekauft. 

Die Startnummern auf der Tür werden beim Next-Gen-Auto, das in der Saison 2022 eingeführt werden wird, deutlich weiter vorne stehen. So möchte NASCAR den Teams die Möglichkeit geben, Sponsoren großzügigere Flächen zur Verfügung stellen zu können. Wie genau das aussehen wird, ist noch nicht bekannt. 

Credits: NASCARMedia / Jared C. Tilton/Getty Images

In den vergangenen Wochen gab es zwar eine zweiwöchige Olympia-Pause, doch zwei Cup-Rennen müssen noch aufgearbeitet werden: Stewart-Haas Racing hat es mit Aric Almirola in Loudon wieder zurück in die Victory-Lane geschafft, während Kyle Larson das Rundkurs-Rennen in Watkins Glen für sich entschieden hat. 

Austin Cindric, der wegen des Wechsels von Brad Keselowski zu Roush-Fenway Racing kommendes Jahr den Penske-Ford mit der Startnummer 2 übernehmen wird, wird auf dem Rundkurs des Indianapolis Motor Speedways wieder Cup-Erfahrung in der Startnummer 33 sammeln. 

Wohin zieht es Matt DiBenedetto nach der Saison 2021? Der sympathische Rennfahrer steht am Ende des Jahres ohne Cup-Cockpit da und die Möglichkeiten, wettbewerbsfähiges Material zu bekommen, schwinden von Tag zu Tag. DiBenedetto ist mittlerweile sogar dafür offen, einen Schritt zurück zu machen und sich in der Xfinity- oder Truck-Serie umzuschauen.

NASCAR Xfinity Series (von André Wiegold)

In der NASCAR Xfinity Series hat wieder einmal Ty Gibbs, der Enkel von Joe Gibbs mächtig für Furore gesorgt. Nach dem Sieg von Christopher Bell auf dem New Hampshire Speedway, setzte sich der 18-jährige Gibbs mit einer dominanten Leistung in Watkins Glen durch. Dabei ist es Gibbs erstes Xfinity-Jahr, in dem er nur Teilzeiteinsätze bestreitet. Der Youngster hat im Jahr 2021 bereits drei Rennen gewonnen – bei zehn Starts.

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Eigentlich hätten sich am kommenden Samstag insgesamt fünf Fahrer mit EuroNASCAR-Erfahrung im Qualifying des Indianapolis-Xfinity-Rennens versucht. Loris Hezemans sowie Giorgio Maggi sind aktive EuroNASCAR-Piloten und sind in der Saison 2021 in der PRO-Wertung am Start. Myatt Snider fuhr 2019 in der NASCAR Whelen Euro Series und holte den sechsten Platz. Will Rodgers hat im Jahr 2017 am Rekrutierungsprogramm teilgenommen. 

Dazu kommt noch Max Papis, doch der wurde positiv auf das Coronavirus getestet, weshalb er seine Nennung zurückziehen musste. J.J. Yeley wurde als Ersatz für Papis in der Startnummer 13 benannt. Der Italiener war 2013 in der EuroNASCAR aktiv und hat in vier Rennen ein Podium geholt. 

NASCAR Camping World Truck Series (von Simon Mones)

Nach vier Wochen Pause stand am vergangenen Wochenende das Finale der Regular-Season auf dem Plan. Zum ersten Mal seit 2000 gastierte die NASCAR Camping World Truck Series dabei wieder auf dem Rundkurs von Watkins Glen. Wie beim Rennen in Knoxville hieß der Sieger am Ende Austin Hill.

Credits: NASCARMedia / Jared C. Tilton/Getty Images

Der Pilot von Hattori Racing Enterprises sicherte sich seinen ersten Sieg auf einem Rundkurs und profitierte auch vom schlechten Wetter, denn nur wenige Runden vor Schluss musste das Rennen wegen Gewitter unterbrochen werden. Da im Anschluss noch das Rennen der Xfinity Series stattfand, entschied sich NASCAR nach einer einstündigen Pause, das Rennen zu beenden. 

Derweil musste Chase Purdy am vergangenen Wochenende aussetzen, da er am Coronavirus erkrankt ist. „Wir wünschen Chase eine gute Genesung und hoffen, ihn bei der nächsten Rennen (…) auf dem World Wide Technology Raceway in Gateway am Start zu sehen“, erklärte sein Team GMS Racing. In Watkins Glen wurde Purdy von A.J. Allmendinger vertreten.

Playoff-Feld steht fest – Nemechek Regular-Season-Champion

Anders als seine Teamkollegen Sheldon Creed und Zane Smith, hat es Purdy nicht in die Playoffs geschafft. Den Regular-Season-Titel sicherte sich derweil John Hunter Nemechek, der mit 28 Punkten Vorsprung auf Austin Hill in den Titelkampf startet.

Neben Nemechek und Hill haben es diese Piloten in die Playoffs geschafft:

PlatzFahrerTeamSiegePunkte
1John Hunter NemechekKyle Busch Motorsports52049
2Austin HillHattori Racing22021
3Ben RhodesThorSport Racing22019
4Todd GillilandFront Row Motorsports12015
5Sheldon CreedGMS Racing12011
6Zane SmithGMS Racing02009
7Matt CraftonThorSport Racing02004
8Carson HocevarNiece Motorsport02002
9Chandler SmithKyle Busch Motorsports02001
10Stewart FriesenHalmar Friesen Racing02001

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