Neues Team aus der Schweiz: Racingfuel Motorsport steigt in die EuroNASCAR ein

Neues Team aus der Schweiz: Racingfuel Motorsport steigt in die EuroNASCAR ein
Credits: Racingfuel Motorsport

Racingfuel Motorsport aus der Schweiz wird in der Saison 2022 zwei Chevrolet Camaros in der EuroNASCAR einsetzen – Das Fahrerquartett ist noch nicht bekannt

Die NASCAR Whelen Euro Series (NWES) bekommt in der Saison 2022 Zuwachs aus der Schweiz. Racingfuel Motorsport wird mit zwei Chevrolet Camaros (Startnummer 93 und 94) in die offizielle europäische NASCAR-Meisterschaft einsteigen. Die vier Fahrer für die EuroNASCAR-PRO- und EuroNASCAR-2-Kategorie wurden noch nicht bekanntgegeben. 

Teambesitzer Ferruccio Finkbohner greift auf 20 Jahre Rennsport-Erfahrung zurück und hat selbst bereits viele Rennen bestritten. Sein Unternehmen hat sich auf den Vertrieb von Motorsport-Produkten und -Dienstleistungen fokussiert. Der Einsatz zwei eigener Chevrolets in der NWES markiert den nächsten Schritt der Organisation aus der Schweiz. 

“Die Schweiz hat keine Rundstrecken-Rennen, aber sehr viele Motorsportbegeisterte”, sagt er. “Mit der Teilnahme an der EuroNASCAR haben wir einen perfekten Weg gefunden, passionierten Schweizer Piloten Zugang zu einer international angesehenen Rennserie zu schaffen. Es ist zudem die ideale Möglichkeit für junge, aufstrebende, oder erfahrene Fahrer, sich auf höchstem Niveau im internationalen Rennsport zu messen und das zu einem relativ günstigem Investment.”

Wer für den Rennstall in der EuroNASCAR-PRO- und EuroNASCAR-2-Meisterschaft an den Start gehen wird, ist noch nicht bekannt. Das Team möchte aber schon bald sein Quartett für die Saison 2022 präsentieren. Die NWES-Meisterschaft startet am 9. und 10. April 2022 auf dem legendären Hockenheimring, der nach zwei Jahren Corona-Zwangspause in den Kalender zurückkehrt. 

Aufgrund der Einstiege neuer Teams und Engagements der Bestand-Rennställe wird eine hohe Anzahl an Fahrzeugen in beiden Meisterschaften erwartet. Racingfuel Motorsport wird bis zum Saisonstart alle Hände voll zu tun haben, die Autos vorzubereiten und die Fahrer für das Jahr 2022 zu verpflichten.

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André Wiegold