NASCAR Whelen Euro Series

Starke Rückkehr von Nicolo Rocca: “Im Jahr 2020 will ich den Titel!”

Michael Großgarten

Nach seinem Teilzeitprogramm in der Saison 2018 ist Nicolo Rocca im Jahr 2019 als Vollzeit-Fahrer in die NWES zurückgekehrt – Nach Platz drei will er jetzt den Titel

Nicolo Rocca ist ein echtes Urgestein in der NASCAR Whelen Euro Series (NWES), in der er seit 2013 regelmäßig am Start steht. Nach einem Teilzeitprogramm in der Saison 2018 kehrte der Italiener im Jahr 2019 fulminant mit PK Carsport als Vollzeit-Pilot in die europäische NASCAR-Serie zurück. Nach einem intensiven Meisterschaftskampf reichte es für ihn letztendlich für Platz drei in der Gesamtwertung.

Das reicht Rocca aber nicht, der hofft, im Jahr 2020 wieder am Start zu stehen. Gegenüber ‘Leadlap.de’ sagt er: “Ich hoffe, aufgrund meiner guten Leistung in dieser Saison Sponsoren für die nächste Saison zu finden. Vielleicht ergeben sich so auch Möglichkeiten, um im Winter zu testen, um sofort um Siege mitfahren zu können. Mein Ziel ist es auf jeden Fall, den Titel zu holen!”

Ob Rocca auch kommende Saison für PK Carsport starten wird, steht noch in den Sternen. Der 25-Jährige könnte sich einen Verbleib bei den Belgiern aber sehr gut vorstellen. Immerhin hat Rocca mit dem erfahrenen Team in Most einen Saisonsieg eingefahren.

Foto: Michael Großgarten

Mit der Saison 2019 ist der Italiener sehr zufrieden: “Wir sind in Valencia und Franciacorta gut in die Saison gestartet, auch wenn wir nicht sofort um den Sieg mitfahren konnten. Das waren wichtige Rennen, um wieder den Rhythmus zu finden. Seit Brands Hatch haben wir dann in jedem Rennen um den Sieg und die Podiumsplätze gekämpft, da hat PK Carsport einen tollen Job gemacht. Das Auto lief wirklich verdammt gut.”

Das Qualifying sieht Rocca noch als Schwäche an, aber mit der Pace im Rennen ist der Drittplatzierte der Saison 2019 sehr zufrieden. “Die Playoffs waren sehr emotional”, berichtet der Italiener weiter. “Ich bin enttäuscht, dass wir das zweite Rennen in Deutschland nicht gewonnen haben, obwohl wir klar die schnellsten waren.”

In Zolder nahm das Drama dann seinen Lauf: Im ersten Rennen wurde Rocca unverschuldet in einen Unfall verwickelt und damit aus dem Meisterschaftskampf katapultiert. Er sagt: “Es kam, wie es kommen musste. Es ist aber toll, auf dem Gesamtpodium zu stehen, gerade nach so einer engen Meisterschaft. Ich habe mir wirklich tolle Zweikämpfe geliefert, das hat richtig Spaß gemacht!”

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