Trotz Kollision in Kurve 1 von Most: Alon Day mit unglaublichem Comeback

Trotz Kollision in Kurve 1 von Most: Alon Day mit unglaublichem Comeback
Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

Beim ersten Rennen der EuroNASCAR PRO ging Alon Day von der Pole ins Rennen – Nach einem frühen Unfall stellte der Israeli seine Comeback-Qualitäten unter Beweis

Das Wochenende hätte für Alon Day kaum besser starten können. Von Beginn an war der Israeli der schnellste Mann auf dem Autodrom Most und sicherte sich folglich auch die Poleposition für das erste Rennen der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft. In einen Sieg konnte er diese jedoch nicht ummünzen.

Der Grund: Kurz nach dem Start kam es zu einer Berührung mit Martin Doubek, die für Day mit einem Dreher endete. Im Feld brach daraufhin Chaos aus, das in einer Safety-Car-Phase endete. Der Israeli fiel infolge des Unfalls mit einem stark beschädigten Auto bis auf Rang 19 zurück. Doubek bekam derweil von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe wegen einer vermeidbaren Kollision aufgebrummt.

Gegenüber ‘Leadlap.de’ zeigte sich der PK-Carsport-Pilot nach dem Rennen entsprechend bedient. “Es war ein beschissenes Rennen. Ehrlich gesagt, ist es ein Witz. Einige Fahrer fahren in der EuroNASCAR PRO, aber sie haben es nicht einmal verdient, in der Startaufstellung zu stehen”, poltert der dreimalige NWES-Meister.

Doch Day ließ sich von diesem Rückschlag nicht stoppen und kämpfte sich wieder nach vorne. Dabei spielte ihm auch ein weiterer Einsatz des Safety-Cars in die Karten. Am Ende kämpfte der Israeli sogar noch mit Gianmarco Ercoli um Platz drei. In diesem engen Duell behielt aber der Italiener die Oberhand, weshalb Day das Podium knapp verpasste.

Den Sieg sicherte sich Sebaastian Bleekemolen vor Alexander Graff. Dank der schnellsten Rennrunde startete Day auch im zweiten Rennen am Sonntag von der Poleposition. In der Meisterschaft machte der PK-Carsport-Fahrer so weiter wichtige Punkte gut.

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Simon Mones