NASCAR Whelen Euro Series, SimRacing

Ulysse Delsaux zielt auf Top-10-Ergebnis in der NWES-Saison 2020

NASCAR Whelen Euro Series / Guillaume Hesnault

In der NWES-Saison 2020 will Ulysse Delsaux mit RDV Competition in den Top 10 landen – Den virtuellen Rennsport sieht er als Zeitvertreib an

Die erste Saison der EuroNASCAR Esports Series (ENES) ist im vollen Gange und dabei mischt auch Ulysse Delsaux mit. Der Fahrer, der mit RDV Competition im Jahr 2018 die EuroNASCAR-2-Meisterschaft gewonnen hat, will in der virtuellen Welt natürlich gute Ergebnisse einfahren, aber für ihn hat die reale Welt Priorität. In der NASCAR Whelen Euro Series 2020 will er in den Top 10 landen.

Dennoch kann der Einsatz in der ENES für Delsaux wichtig werden: In der realen Saison 2020 plant der Franzose einen Doppeleinsatz sowohl in der EuroNASCAR-PRO- (ENPRO) als auch EuroNASCAR-2-Meisterschaft, wobei das EuroNASCAR-Oberhaus für ihn Priorität hat. Da er in beiden Serien starten wird, sammelt er ganz alleine Punkte für die Startnummer 10 in der Teamwertung.

Mit einem guten Gesamtergebnis in der ENES könnte sich Delsaux eine gute Ausgangslage verschaffen, denn die gesamte virtuelle Meisterschaft hat das Gewicht eines einzelnen realen NWES-Rennens. Dennoch hat das Ziel, in der realen Welt in den Top 10 zu landen, Vorrang.

“Eigentlich steht SimRacing für mich um Spaß und ich nutzte es als Übung, um vor einem realen Rennen die Strecke kennenzulernen, was gut funktioniert”, sagt Delsaux gegenüber ‘Leadlap.de’. Der 22-Jährige glaubt aber nicht, dass ein Rennfahrer viel aus der Simulation für die reale Welt mitnehmen kann. Er sagt: “Es bleibt nun einmal ein virtuelles Rennen, auch wenn es immer realistischer wird.”

Delsaux will in die ENPRO-Top-10

Deshalb hat Delsaux auch nur die EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft vor Augen: “Ich möchte regelmäßig in die Top 10 fahren und schrittweise näher an die Top 5 herankommen. Ich werde mit meinem Team hart arbeiten, damit wir uns immer weiter verbessern.”

Auch persönlich bereitet sich Delsaux mit den aktuell möglichen Mitteln auf das Comeback des realen Rennsports vor. “Obwohl wir noch nicht wissen, wann es weitergeht, trainiere ich fünf Tage die Woche”, so der 22-Jährige. “Außerdem genieße ich die Zeit mit meiner Familie. In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass wir aufeinander Acht geben.”

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