„Wollen um Titel fahren“: Jimmie Johnson erklärt Expansion auf drei Autos
Jimmie Johnson will mit Legacy Motor Club in fünf Jahren um den NASCAR-Titel kämpfen – Die Grundlage dafür ist ein Drei-Wagen-Team ab der Saison 2027
Legacy Motor Club wird ab der NASCAR-Saison 2027 drei Vollzeit-Cup-Autos einsetzen. Jimmie Johnson hat große Ziele, weshalb das dritte Fahrzeug nicht mehr nur in ausgewählten Rennen zum Einsatz kommen kann. Der Rennstall will, so der Teamchef, innerhalb der nächsten fünf Jahre in der Lage sein, um den Titel zu kämpfen.
Doch warum kann Legacy Motor Club dann nicht einfach weiterhin ein drittes Auto als Open-Einschreibung in Teilzeit einsetzen? „Wir hatten die Ambitionen, das Auto öfter an den Start zu bringen, als wir mit Legacy gestartet sind“, erklärt Johnson. „Im ersten Jahr bin ich, glaube ich, neun Rennen gefahren, aber das hat zu viel weggenommen.“
„Wir hatten wirklich gedacht, wir könnten so auch Talente entwickeln, um dann auch erfahrene Leute an Bord zu holen, um in Richtung dritten Charter zu arbeiten, aber ehrlich gesagt, hat all das zu viel weggenommen“, so die ehrliche Analyse des siebenmaligen NASCAR-Champions.
Deshalb geht Johnson jetzt all-in, denn nur so könne Legacy Motor Club in Zukunft zu einem Top-Team avancieren. „Wenn wir uns die Wirtschaftlichkeit, die Möglichkeit, Daten zu sammeln, und die Chance, deine Autos zu entwickeln, anschauen, dann brauchen wir die maximale Anzahl an Autos“, erklärt er.
„Wir wollen in fünf Jahren ein Top-Team sein, das um Titel fährt“, so die ambitionierten Ziele von Johnson. „Das ist einfach der nächste Schritt. Das bedeutet auch, dass wir eine neue Anlage brauchen. Das bedeutet auch, dass wir von rund 150 auf ca. 200 Mitarbeiter wachsen müssen. Wir stecken gerade mitten in dieser Aufbauphase.“
Auch personell wird sich bei Legacy Motor Club in Zukunft etwas ändern: John Hunter Nemechek wurde vor die Tür gesetzt, Riley Herbst stößt zum Team dazu und wird neben Erik Jones starten. Wer das dritte Auto fahren wird, steht aktuell noch nicht fest, doch Josh Berry, der sein Cockpit bei Wood Brothers Racing verloren hat, wird als heißer Kandidat gehandelt.
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Autor(en)
Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.





