Beim Rennen der LMV8 Oval Series am 25. September hat Jos Kuypers die meisten Punkte gesammelt. Auf dem Raceway Venray ließ der Niederländer den Deutschen Marko Stipp hinter sich. 

Kuypers glänzte vor allem durch seine Konstanz. Nach dem Sieg im 1. Lauf folgten ein 3. und ein 2. Platz. Insgesamt verbuchte er 229 Punkte auf seinem Konto.

Auf dem 2. Platz der Tageswertung landete Stipp in Racing-Total-Camaro. Der ehemalige VLN-Pilot hielt sich ebenfalls aus allen Scherereien heraus und holte 190 Punkte. Sein besten Resultat war der 2. Platz im 2. Rennen. Er war mit Abstand der beste deutsche Fahrer im Feld.

Milou Mets erreichte in ihrem Chevrolet Camaro den 3. Rang. Die junge Niederländerin sammelte insgesamt 180 Zähler. Ihr Schlüssel zum Erfolg war ebenfalls Konstanz. Obwohl sie in keinem Rennen auf dem Podium landete, reichten ihre guten Leistungen für den 3. Platz.

Auf der 4. Position positionierte sich Nick Aerts. Der Niederländer gewann den 2. und 3. Lauf des Renntages und verbuchte 174 Zähler. Der Ausfall im ersten Rennen verhinderte eine bessere Platzierung in der Tageswertung.

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Hans-Jürgen Hummen zeigte am Sonntag ebenfalls eine solide Leistung. Der Rookie aus Deutschland fuhr fehlerfreie und konstante Rennen. Seine Ruhe und Gelassenheit auf der Strecke wurden mit Platz 8 in der Tageswertung belohnt. 130 Punkte durfte er nach dem letzten Rennen seinem Konto gut schreiben.

Meisterschaftsanwärter Stefan Oberndorfer und Rookie Bärbel Schmidt erwischten einen rabenschwarzen Tag. Beide wurden im ersten Rennen in einen Unfall verwickelt und konnten anschließend an keinem Rennen mehr teilnehmen. Dementsprechend mussten sie ohne einen einzigen Punkt die Heimreise antreten. Für Oberndorfer ist die Meisterschaft damit in weite Ferne gerückt.

Auch der Tabellenführer Gerhard Newman war an dem Unfall beteiligt. Er konnte zwar weiterfahren, war aber aufgrund des Schadens am Fahrzeug kein Kandidat für den Sieg mehr. Er landete in der Tageswertung mit 149 Punkten auf Platz 5.

Ein weiterer VLN-Pilot aus Deutschland gab in Venray sein Debüt. Michel Tischner steuerte den zweiten Wagen des Briten Colin White. Der Rookie tastete sich langsam auf dem Oval voran und wurde Rennen für Rennen schneller. Letztendlich reichte es für ihn für Platz 11.

Tischner kommentiert sein Debüt: „Gestern wusste ich noch nicht einmal, dass ich das Auto fahren werde. Ich bin auf der Strecke immer besser zurecht gekommen. Der letzte Turn war richtig gut.“

Bildergalerie: Die Bilder des Renntages auf dem Raceway Venray

Auf die Frage, ob er in der Zukunft wieder auf dem Oval antreten würde, sagte er: „Wenn ich die Gelegenheit bekomme, auf jeden Fall!“

Zudem wurde in der LMV8 Oval Series ein neue Format getestet. Im 1. Lauf wurden die Fahrzeuge nach den Zeiten der Qualifikationssession aufgestellt. Dementsprechend fuhren die besten Fahrer vorne weg. Dieses System hat im 1. Rennen sehr gut funktioniert. Im 2. und 3. Lauf entschied der Meisterschaftsstand wieder die Reihenfolge, wobei die besten Fahrer von hinten starten mussten.

Patrick Heckhausen, der aufgrund einer Verletzung pausieren musste, war trotzdem vor Ort. Er unterstützte seine Fahrerkollegen, indem er einen Reifenservice anbot.