„Er hat sich den Startplatz verdient“: Rick Ware gibt Harrison Burton seine All-Star-Chance

„Er hat sich den Startplatz verdient“: Rick Ware gibt Harrison Burton seine All-Star-Chance
Foto: NASCAR Media / Sean Gardner/Getty Images

Beim NASCAR-All-Star-Race in North Wilkesboro startet Harrison Burton für Rick Ware Racing – Der Daytona-Sieger von 2024 sicherte sich den Platz durch seinen Vorjahressieg 

Harrison Burton sicherte Wood Brothers Racing in der Saison 2024 im Daytona-Sommerrennen den 100. Sieg in der NASCAR Cup Series. Nun soll er für Rick Ware Racing im All-Star-Race eine Million Dollar abräumen. Der Sohn des ehemaligen NASCAR-Piloten und TV-Analysten Jeff Burton wird den Ford mit der Startnummer 51 pilotieren. Der Stammfahrer Cody Ware wechselt in die Nummer 15 der Mannschaft.

Das All-Star-Race dient ausschließlich der Unterhaltung. Eine sportliche Wertung gibt es nicht. Burton qualifizierte sich in Daytona im vergangenen Sommer mit dem Sieg beim Coke Zero Sugar 400 für das Einladungsrennen. Insgesamt gibt es fünf Möglichkeiten, sich für das All-Star-Race zu qualifizieren.

Die Wege ins All-Star-Race

Die erste Möglichkeit ist mindestens ein Rennsieg in der laufenden oder vergangenen Saison. Champions, die Vollzeit in der Cup Series fahren, haben ebenfalls einen Platz sicher, ebenso wie ehemalige All-Star-Race-Sieger. Erfüllt ein Fahrer diese Bedingungen nicht, hat er zusätzlich die Möglichkeit, über ein Qualifikationsrennen, das All-Star-Open, oder das Fan-Voting ins Hauptevent zu kommen.

Da Burton die erste Bedingung erfüllt aber derzeit nicht mehr Vollzeit in der Cup Series fährt, kam der Deal mit Rick Ware zustande. Die Mannschaft selbst ist noch nie im All-Star-Race gefahren und will sich diese Chance nicht entgehen lassen.

Rick Ware Racing freut sich auf das Debüt

Rick Ware sagt im Statement: „Zum ersten Mal Teil des All-Star-Race zu sein, ist ein Meilenstein für unsere Organisation. Es ist eine Ehre, einen Platz im Hauptevent zu haben und wir sind stolz, Harrison die Möglichkeit zu geben, am All-Star-Rennen teilzunehmen. Er hat sich den Startplatz verdient und sollte ihn auch nutzen. Es ist eine große Chance für beide Seiten.“

Burton der zurzeit in der NASCAR Xfinity Series seine Runden dreht, freut sich für das Event gesetzt zu sein: “Das All-Star-Rennen ist eine Veranstaltung, von der man träumt, wenn man aufwächst. Es ist wirklich etwas Besonderes, einen Startplatz zu haben. Der Sieg in Daytona im vergangenen Jahr war ein wichtiger Moment in meiner Karriere und ich bin dankbar, dass Rick [Ware] und das gesamte RWR-Team diesen Sieg wertschätzen und mich in ihrem Auto beim All-Star-Rennen fahren lassen.“

Cody Ware, der für diesen Lauf das Cockpit wechselt, wird danach beim Coke 600 in Charlotte wieder in der 51 sitzen. Er hat noch kein Ticket für das große Spektakel sicher und muss sich wie 18 weitere Fahrer entweder über das Fan-Voting oder die All-Star-Open den Weg ins Hauptevent bahnen.

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Erik Resch

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws. Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.
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