Zwischen Himmel und Hölle: Alina Loibnegger in Most mit einer Achterbahn der Gefühle

Zwischen Himmel und Hölle: Alina Loibnegger in Most mit einer Achterbahn der Gefühle
Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

Licht und Schatten liegen manchmal sehr nah beieinander – Alina Loibnegger fuhr beim EuroNASCAR-Event auf dem Autodrom Most am Samstag erstmals in die Top 10, fiel dann aber am Sonntag mit technischen Problemen aus

Das Rennwochenende der NASCAR Whelen Euro Series (NWES) im tschechischen Most begann vielversprechend für Alina Loibnegger im Racingfuel-Chevrolet. Im Samstagsrennen sicherte sich den zehnten Gesamtrang und fuhr somit zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere ein Top-10-Ergebnis nach Hause.

“Most war, wie auch schon vergangenes Jahr, ein Highlight – zumindest der Samstag. Ich mag die Strecke sehr gerne und ich erreichte am Samstag Platz zehn, worüber ich mich sehr freue und danke dem Team für die tolle Arbeit“, so Loibnegger gegenüber ‘Leadlap.de’. “Wir möchten darauf aufbauen und ich hoffe, in der restlichen Saison noch mehrere gute Ergebnisse erzielen zu können.”

Mit dem zehnten Gesamtrang im Samstagsrennen schaffte es die junge Östtereicherin zugleich auch auf den zweiten Platz in der Lady Trophy – die Sonderwertung in der EuroNASCAR 2 für Damen. Das Sonntagsrennen verlief dann weniger erfreulich, denn Loibnegger musste bereits nach sechs Runden ihr Fahrzeug mit einem technischen Defekt abstellen.

Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

Entsprechend enttäuscht erklärt die Österreicherin dann: “Der Sonntag war nach dem guten Samstag leider nicht so toll. Wir hatten ein paar technische Probleme am Auto und schauen, was genau da los ist.” Dennoch versprüht sie auch Optimismus für das anstehende Event im belgischen Zolder: “Ich bin hochmotiviert, freue mich auf das nächste Rennen und hoffe, dass da alles gut klappt.”

Aktuell belegt Loibnegger mit 143 Punkten den 18. Gesamtrang in der EuroNASCAR-2-Meisterschaft und liegt in der Lady Trophy auf Platz drei – hinter ihren Konkurrentinnen Luli Del Castello (175 Punkte) und Aliyyah Koloc (169 Punkte). Hinter ihr lauert die erfahrene Arianna Casoli mit 135 Punkten auf Rang vier. Für genügend Spannung an den verbleibenden zwei Events der Saison 2022 ist also gesorgt.

Die nächsten Rennen werden am 8. und 9. Oktober auf der traditionsreichen Strecke in Zolder ausgetragen. Nach diesem Rennen, das die reguläre Saison abschließt, müssen die Piloten ihre zwei schlechtesten Ergebnisse streichen. Beim Finale im kroatischen Grobnik am 29. und 30. Oktober gibt es dann doppelte Punkte.

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Frank Reipen
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